Fahrzeugflotte beim Energieversorger wird zusehends elektrischer
WELS. Nicht nur die PKW´s bei der eww fahren mit E-Antrieb auch kleinere Nutzfahrzeuge setzen auf Strom. Die 70 Elektroautos des Unternehmens legen jährlich knapp 1,1 Millionen Kilometer zurück.

„Innerstädtisch sehe ich durch die E-Autos den größten Gewinn für Mensch und Umwelt“, sagt Vorstand Wolfgang Nöstlinger. „Sie rollen in der Stadt emissionslos und lautlos zu den Kunden oder technischen Einrichtungen, das hat schon was“. An nachhaltiger Mobilität führe in vielen Bereichen kein Weg vorbei. Die eww übertreffe mit Tempo und Zahl der Umstellung auf E-Fahrzeuge einschlägige Vorgaben bei Weitem, meint Nöstlinger. Die Spanne bei den jährlichen gefahrenen Stromer-Kilometern ist groß. Während E-Kundendienstfahrzeuge in der Stadt 6.000 Kilometer pro Jahr herunterspulen, sind andere bis zu 35.000 Kilometer unterwegs. „E-Fahrzeuge sind zuverlässig, bewähren sich in der Praxis, auch die Reichweiten sind mittlerweile passabel,“ erklärt Fuhrparkchef Roland Angerhofer.
Grenzen bei der Reichweite
„Höhere Nutzlasten bedeuten bei Nutzfahrzeugen sehr geringe Reichweiten. Für unsere Anforderungen bei weiter entfernten Baustellen in Wien oder Graz sind solche Fahrzeuge noch nicht wirklich geeignet“, meint Roland Angerhofer.
Für Nöstlinger ist bei gewissen Fahrzeugen der Aspekt der Versorgungssicherheit vorrangig: „Bei Notfällen oder in einer Krise brauchen wir Autos, die 100-prozentig einsatzbereit sind.


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