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WELS. Das Fernwärmenetz in der Stadt wird immer engmaschiger. Mit der Hessenkaserne ist ein Großverbraucher angeschlossen worden.

Im Heizungskeller der Hessen-Kaserne (v.l.n.r.): Florian Niedersüß (eww Vorstand), Franz Aigner (Leiter Militärservicezentrum 7), Oberstleutnant Johannes Humer (geschäftsführender Kasernenkommandant), Harald Bauernfeind-Pabst (Leiter Gebäudeaufsicht Wels, Militärservicezentrum 7), Wolfgang Nöstlinger (eww Vorstand) (Foto: Maringer)

2024 wurden von der eww Gruppe 150 Objekte vom Einfamilienhaus über Wohnanlagen bis hin zu Unternehmen und Großverbrauchern wie eben der Hessen-Kaserne angeschlossen – so viele wie in keiner vergleichbar großen Stadt in Österreich. Das hohe Tempo wird nicht nur der starken Nachfrage wegen auch in den kommenden Jahren beibehalten. „Wir investieren jährlich acht Millionen Euro in den Ausbau, die Verdichtung und die Wartung des Netzes. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Versorgungssicherheit der Stadt“, unterstreicht eww Vorstand Wolfgang Nöstlinger. Die Hessenkaserne hängt am Nordring, der seit 2022 in Betrieb ist.

eww Vorstand Florian Niedersüß: „Wir nützen die vorhandene Wärme der Abfallverwertung – ohne jeden weiteren Verbrennungsprozess. Diese wertvolle Ressource steht uns in sehr großen Menge zur Verfügung“. Im Normalbetrieb kommt die Welser Fernwärme ausschließlich aus dem Potenzial der Welser Abfallverwertung (WAV) sowie aus Sonnenenergie und Biomasse.

Die Kaserne

Am Kasernengelände werden 39 Gebäude mit 60.000 Quadratmeter versorgt, die beheizte Fläche entspricht in etwa der Größe von 800 Haushalten. Pro Jahr wird ein Wärmebedarf von bis zu 9 Millionen Kilowattstunden abgedeckt.

Die größten Wärmeverbraucher in der Hessen-Kaserne sind das Wirtschaftsgebäude mit der Küche sowie das Heereslogistikzentrum mit Lackieranlage und Zentralwerkstätte – unter anderem für den Kampfpanzer Leopard, der österreichweit ausschließlich am Standort Wels stationiert ist.


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