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SIPBACHZELL. Bürgermeister Stefan Weiringer spricht im Interview über die aktuellsten Themen.

VP-Bürgermeister Stefan Weiringer (Foto: Alexander Kaiser)
VP-Bürgermeister Stefan Weiringer (Foto: Alexander Kaiser)

Was tut sich in Sipbachzell?

Stefan Weiringer: Jede Menge! Wir versuchen alles umzusetzen, was umsetzbar ist. Zum Beispiel der Glasfaseranschluss im Ortszentrum. Das sollte im Spätsommer fertig sein. Am 7. Juli erfolgt auch der Spatenstich für den Kindergarten.  

Wie sieht da der Zeitplan aus?

Weiringer: Wir möchten im Herbst 2027 fertig sein. Wir hätten gerne für sechs Kindergartengruppen gebaut, aber das wurde uns nicht genehmigt und so werden es jetzt nur fünf und zwei Krabbelstubengruppen. Den alten Kindergarten werden wir abreißen und die Freifläche für die Kinder nutzen.

Was passiert mit der alten Volksschule?

Weiringer: Die ist derzeit ja eine Expositur des Kindergartens. Wir haben zum Glück keine Containerlösung gebraucht, weil wir die alte Volksschule nutzen konnten. Aber auch die ist in die Jahre gekommen. Allerdings starten wir jetzt einmal den Bau und dann überlegen wir uns, was mit der Schule passiert.  

Tut sich etwas im Wohnbau?

Weiringer: Ja. Die Nachfrage nach eigenem Grund und Boden steigt wieder und wir werden auch wieder Wohnraum schaffen. Wir werden mit zehn bis 15 Parzellen den Lückenschluss in Leombach machen. Auch Flächen für Mehrparteienhäuser sind in der Umwidmung bis spätestens 2027.

Was tut sich im Energiebereich?

Weiringer: Wir möchten als Gemeinde der Sipbachzeller Energiegemeinschaft beitreten. Das ist eine tolle Sache und es ist ein Zeichen für alle, wenn wir da als Gemeinde dabei sein. Thomas Grillmair und sein Team sind sehr bemüht und die Beitritte sind wirklich explodiert. Es ist einfach ein Win-Win für alle.

Wird es dafür im Gemeinderat einen Beschluss geben?

Weiringer: Es schaut gut aus. Und an dieser Stelle möchte ich mich auch bei diesem konstruktiven Gemeinderat bedanken. Wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern für Sipbachzell. Generell bin ich sehr dankbar für das Miteinander im Ort, es wird nicht gejammert, sondern etwas getan und weitergebracht im Ort.  

Was ist noch Gesprächsthema?

Weiringer: Ende Juni hat das Gasthaus Ziegler geschlossen. Wir habenzwar zum Glück noch drei weitere Gastronomen, aber nicht im Zentrum, das ist schade.


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