1.259 Zillenfahrer zeigten auf der Donau in Wesenufer ihr Können

Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 18.06.2019 06:33 Uhr

WESENUFER. Der Donaumarkt Wesenufer stand letztes Wochenende im Zuge des Landes-Wasserwehrleistungsbewerbes ganz im Zeichen der Zillenfahrer. Dieses Mal waren es nicht nur jene, die um das Abzeichen in Bronze und Silber kämpften, auch die Goldenen standen in der Zille.

Traditionell Mitte Juni steht das Highlight der Feuerwehr-Zillenfahrer in Friedenszeiten außerhalb von Hochwässern am Programm, der Landes-Wasserwehrleistungsbewerb in Bronze und Silber. Wesenufer war das Zentrum der Zillenfahrer von Feuerwehren aus Oberösterreich und den umliegenden Bundesländern.

Bronze, Silber, Einer

1.259 Zillenfahrer aus 155 Feuerwehren hatten sich für das Event in Bronze, Silber und der Einerklasse angemeldet (Bronze: 379 und 70 Gäste; Silber: 312 und 58 Gäste; Einer: 347 und 93 Gäste). Bei herrlichen Witterungsbedingungen gab es auf der Donau eine Vielfalt an Zillenfahrern zu sehen. Sichere Gondoliere, die auf ein Abzeichen gingen oder die Kämpfer, denen es primär darum geht, vorne mit dabei zu sein.

Wasserwehrleistungsabzeichen in Gold

Außergewöhnlich in Wesenufer war, dass auch die Goldenen dabei waren. Die Anwärter um das Wasserwehrleistungsabzeichen in Gold wären eigentlich schon im Mai am Prüfstand gestanden. Aufgrund der Wassersituation und hohen Strömungsgeschwindigkeiten war dies in Linz jedoch nicht möglich, so dass dieser praktische Part in Wesenufer nachgeholt wurde. Die Ergebnisse mit allen Details sind auf der Webseite des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes unter www.ooelfv.at zu finden.

Wichtige Motivation

Der Wasserwehrleistungsbewerb ist, egal in welcher Klasse, übrigens nicht nur ein Leistungsvergleich oder eine Herausforderung, ein Abzeichen zu ergattern. Es ist eine wichtige Veranstaltung, die Feuerwehrleute auch heute noch motiviert, die kraftraubende Ausbildung zum Manövrieren einer Zille zu absolvieren. Trotz aller Motorisierung ist sie auch heute beim Hochwassereinsatz noch die unschlagbare Nummer eins, da sich mit ihr auch überflutete Gebiete erreichen lassen, wo die Zufahrt per Boot unmöglich ist.

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