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WILHERING. Die freiwillige Feuerwehr Edramsberg ist aufgrund ihres Einsatzgebietes hauptverantwortlich für das Donaukraftwerk Ottensheim-Wilhering. Sie wurde bereits in den vergangenen Jahren mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, heuer folgten neue Atemschutzgeräte inklusive Zubehör im Wert von 10.500 Euro.

Übergabe der Atemschutzgeräte von Verbund an die Freiwillige Feuerwehr Edramsberg. V.l.n.r.: Josef Kaliauer (Verbund), Alexander Schram, Ursula Cerne (Verbund), Reinhard Kremslehner (Werksgruppenleiter Verbund), Rainer Viehböck, Reinhard Schram und Josef Mayr-Huber von der Freiwilligen Feuerwehr Edramsberg. Foto: Verbund

Im Kraftwerk Ottensheim sind die Angriffswege sehr lange bis man zum Einsatzort kommt. Dazu braucht es optimale Atemschutzgeräte, die einerseits leicht aber auch mehr Fassungsvermögen haben. Die gesamte Ausrüstung wiegt um drei Kilogramm weniger, was außerordentlich weniger Gewicht pro Feuerwehrmann bedeutet. 

Die Atemschutzgeräte von 200 bar werden umgerüstet auf das ergonomischere 300 bar 1-Flaschensystem. Die Erneuerung von drei Pressluftatmern und den zugehörigen zwölf GFK Atemluftflaschen erfolgen unter anderem eben aufgrund langer Angriffswege im Kraftwerk Ottensheim-Wilhering und dem anstehenden altersbedingten Ausscheiden der 200 bar Pressluftatmer inklusive Stahlflaschen.

Ein wesentlicher Vorteil des 300 bar Systems hinsichtlich der langen Angriffswege ist, dass die alten 200 bar Flaschensysteme (Stahl) deutlich mehr wiegen als 300 bar GFK Flaschen. Ein weiterer Aspekt ist, dass für die bestehenden 200 bar Flaschensysteme ab 2026 keine Ersatzteile mehr verfügbar sind und hohe Wartungs- und Erhaltungskosten anfallen würden.


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