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WINDHAAG. Nach einem Jahr Bauzeit wurde nun der Betrieb im neuen Alststoffsammelzentrum von Windhaag aufgenommen.

In Windhaag wird fleißig gesammelt. Foto: Marktgemeinde Windhaag
  1 / 3   In Windhaag wird fleißig gesammelt. Foto: Marktgemeinde Windhaag

22 Jahre lang war das ursprüngliche Provisorium gegenüber dem Pfarrhof in Betrieb. Kleine Räume, keine Heizung, kein WC, wenig Parkplätze und vieles mehr machten den ständig zunehmenden Betrieb immer schwieriger. Nach dem Ankauf eines Grundstückes konnten dort im südwestlichen Bereich Bauflächen für sechs Einfamilienhäuser geschaffen werden. Für die nordöstliche Fläche wurde eine Bebauungsstudie in Auftrag gegeben. Dort werden bestehende Kommunaleinrichtungen erweitert. Im ersten Bauabschnitt wurden nun das Altstoffsammelzentrum und das Feuerwehrhaus gebaut. Geplant sind noch der Gemeindebauhof sowie ein Fernheizwerk.

Das neue ASZ-Gebäude gliedert sich in einen Sammelraum, einen Problemstoffsammelraum, einen überdachten Lagerbereich, Personalräume sowie eine Freifläche für Abstell- und Parkmöglichkeiten. Die Halle wurde in Massivbauweise errichtet.

Fleißige Sammler

Im Jahr 2015 sammelten die Windhaager 470 Tonnen Abfall, das entspricht durchschnittlich 287 Kilo pro Einwohner. Damit diese ihre Abfälle künftig reibungslos abliefern können, ist an den Öffnungstagen ein Einbahnsystem vorgesehen. Das Gebäude wird durch das örtliche Fernheizwerk der Bioenergie Windhaag mit Wärme versorgt.

Öffnungszeiten:

Freitag von 13 bis 17 Uhr

jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 9 bis 11 Uhr


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