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WINDHAAG. Josef Schimböck hat der Gemeinde Windhaag die Organisation des Festes der Volkskultur sozusagen „eingebrockt“ und ist dabei aber nicht auf taube Ohren gestoßen – im Gegenteil! Zahlreiche Vereine und Freiwillige helfen mit, aus dem Fest etwas ganz Besonderes zu machen.

Nur gemeinsam ist ein so großes Fest, wie das Fest der Volkskultur, möglich.
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Nach dem Zuschlag von Seiten des Forums Volkskultur und dem Gemeinderatsbeschluss wurde mit den Planungen für das vom 14. bis 16. September stattfindende Fest der Volkskultur begonnen. Neben vorgegebenen Programmpunkten des Forums haben sich die Windhaager ebenfalls viel einfallen lassen.

Handwerkermarkt

Ein großer Schwerpunkt des Festes ist der Kunsthandwerkermarkt, bei dem Handwerker aus der Region – auch über die Grenze hinweg – ihre Produkte anbieten und sich auch über die Schulter schauen lassen. 60 Aussteller werden dafür erwartet. Im vorigen Jahr feierte der Markt seine Premiere und wurde sehr gut angenommen. Auch heuer ist der Handwerkermarkt ein Höhepunkt im Windhaager Veranstaltungskalender.

Jubiläen gefeiert

Das Fest nützen auch Vereine, wie der Kameradschaftsbund, der Blasmusikverband und die Musikkapelle Windhaag, um ihre Jubiläen zu begehen. Der Blasmusikverband sowie die Kapelle feiern 70-jähriges Bestehen mit dem großen österreichischen Zapfenstreich im Anschluss an die Eröffnung am Freitag sowie mit einem Dämmerschoppen (umrahmt vom Musikverein Neumarkt). Der Kameradschaftsbund begeht sein 120-jähriges Jubiläum und lädt zum Fahnenaufmarsch um 18.30 Uhr am Eröffnungstag.

Vereine eingebunden

Miteingebunden in das Fest der Volkskultur sind zahlreiche Vereine. Darunter auch die Ortsbauernschaft, die sich um die Dekoration im gesamten Festbereich kümmert. Zusätzlich laden sie zum Erntedankfest und präsentieren die Werte der Bauernschaft. Für frische Bauernkrapfen sorgen die Bäuerinnen. „Wir feiern ein Fest der Ehrenamtlichkeit, wir sind auf unsere Vereine angewiesen. Ich bin stolz darauf, dass so gut zusammengearbeitet wird“, sagt Bürgermeister Erich Traxler.

Unterhaltsames Programm

Die Mitgliedsvereine präsentieren sich im Schulzentrum und die Goldhauben laden zum Liebhabermarkt ein. Dieser hat am 15. und 16. September von 11 bis 18 bzw. 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Verkaufserlös wird für karitative Zwecke im Bezirk verwendet. Auch die Volksschüler sind in die Feierlichkeiten miteingebunden und treten beim Volksmusikabend mit Franz Gumpenberger auf.Auch für musikalische Unterhaltung ist während der drei Tage gesorgt. Am Sonntag findet ein Platzlsingen an verschiedenen Plätzen im Ort mit rund zehn Chören statt. Eine Fotoausstellung im Ort, die Festweinverkostung im Green Belt Center, Führungen, Ausstellungen und Abendunterhaltungen mit bekannten Gruppen, wie Mach7 oder der Aisttal Böhmischen, runden das abwechslungsreiche Programm ab.

Attraktives Gewinnspiel

Drei der austragenden Vereine veranstalten außerdem ein tolles Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Der Hauptpreis ist ein Auto, ein Fiat 500. „Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt unter der Bevölkerung sind super, das schweißt zusammen. Es ist eine Ehrung und Auszeichnung, dass wir für ein paar Tage der volkskulturelle Mittelpunkt von Oberösterreich sind“, sagt Organisator Vizebürgermeister Martin Kapeller. Der gesamte Ort ist während des Festes für den Verkehr gesperrt, nahe Parkplätze sind gesichert, der Eintritt ist überall frei. Auch für Kinder wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

„Wir sind für kurze Zeit das Aushängeschild der Volkskultur. Der Ort kann sich in der Zeit von seiner besten Seite präsentieren, es ist eine Werbung für ganz Oberösterreich. Wir haben die Möglichkeit, Produkte aus unserer Region zu bewerben und wir wollen, dass sich die Leute in unserem Ort wohlfühlen und natürlich wiederkommen“, freut sich Traxler auf das Fest.


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