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Projektmarathon: "Am Jahringser Lindenplatzerl sitz i gern mit mein Schatzerl!"

Katharina Vogl, 07.09.2016 09:19

JAHRINGS. 42,195 Stunden – das ist die Zahl der Zahlen beim von der Landjugend Niederösterreich organisierten Projektmarathon. Denn in dieser Zeit müssen die teilnehmenden Landjugendmitglieder eine gemeinnützige Aufgabe bewältigen, so auch der Sprengel in Jahrings.

Der Sprengel Jahrings hat die Aufgabe mit Bravour gemeistert. Foto: LJ
  1 / 2   Der Sprengel Jahrings hat die Aufgabe mit Bravour gemeistert. Foto: LJ

Am Freitag, 2. September wurde die zu meisternde Aufgabe seitens der Gemeinde bekanntgegeben: Es sollte der Zaun des Löschteiches erneuert sowie das „Platzerl“ davor gepflastert und gestaltet werden. Das Projektmotto war schnell gefunden: „Am Jahringser Lindenplatzerl sitz i gern mit mein Schatzerl!“

Nach einer kleinen Teambesprechung wurde sofort ein Bagger organisiert und die Grube ausgehoben, wo dann sogleich die Randsteine gesetzt wurden. Auch der alte Zaun wurde entfernt. Am Samstag war um 7 Uhr früh Tagwache – viel Arbeit erwartete den Sprengel:

  • der Platz wurde gepflastert,
  • zwei neue Bänke und zwei neue Blumenkisterl wurden angefertigt.
  • der neue Zaun wurde aufgestellt,
  • eine Linde in die Mitte des Kreises gepflanzt,
  • der Löschteich gereinigt,
  • der Bach von Sträuchern gesäubert,
  • die Mauer beim Bach hergerichtet,
  • gegen Abend wurde noch Humus aufgeschüttet

Der Sonntag stand schließlich ganz im Zeichen der Projektpräsentation, zu der die Bevölkerung der Katastralgemeinde eingeladen war. Und die Besucher staunten nicht schlecht, als sie das Geschaffene sahen. Lobende Worte gab es vom Landtagsabgeordneten Stadtrat und „Jahringser“ Franz Mold sowie vom ehemaligen Landesbeirat der Landjugend Niederösterreich Peter Rosenmeier. Bei Aufstrichbroten und einem Glaserl klang der Abend schließlich gemütlich aus.

„Ich möchte mich noch bei den Wichtigsten, nämlich bei den Mitgliedern der Landjugend Jahrings, bedanken. Mit so einer Leistung kann man sich wirklich sehen lassen. Handwerklich, technisch und kreativ ist er ja, unser Sprengel, aber noch viel wichtiger ist, dass uns dieses Wochenende noch mehr zusammengeschweißt hat“, so Obmann David Müllner stolz.

Im Jänner werden alle Projekte einer Jury vorgestellt, diese entscheidet dann über ein mögliches Bronze, Silber oder Gold.


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