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EDELHOF. Am 24. April fand bei strahlendem Frühlingswetter der Edelhofer Pferdefachtag zum Thema „Zeitgemäßer Einsatz tierischer Zugkraft am landwirtschaftlichen (Bio)Betrieb“ statt.Als Referenten konnte Wolfgang Ehmeier vom Hödlgut in Oftering gewonnen werden, der seinen elf Hektar großen Biobetrieb rein mit Arbeitspferden bewirtschaftet.

Einige Betriebe setzen bereits vermehrt auf tierische Zugkraft. Fotos: LFS Edelhof
  1 / 3   Einige Betriebe setzen bereits vermehrt auf tierische Zugkraft. Fotos: LFS Edelhof

Nach einer kurzen theoretischen Einführung über moderne Einsatzmöglichkeiten, Geschirre und Arbeitsgeräte ging es hinaus in die praktische Erprobung. Mit dem Norikergespann „Flora“ und „Nanni“ wurde gegrubbert, gepflügt und Holz gerückt. Die Teilnehmer konnten selbst Hand anlegen.

Die Power von zwei PS im Griff zu haben und gleichzeitig ein Arbeitsgerät zu führen brachte alle ordentlich ins Schwitzen. Es war aber auch ein beeindruckendes Erlebnis den doch zügigen Arbeitsfortschritt und die Zufriedenheit über die erbrachte Leistung zu erfahren.

Bunt gemischte Teilnehmer

Der Teilnehmerkreis war bunt gemischt, mit dabei waren Schüler der der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof, die derzeit den Sonderlehrgang „Pferdemanagement“ absolvieren, bereits erfahrene „Fuhrleute“ und einige Neulinge auf dem Gebiet, die die Möglichkeiten des Arbeitspferde-Einsatzes ausloten wollten.

Reiz der tierischen Zugkraft

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist am Kleinbetrieb in der Wirtschaftlichkeit zwischen Pferd und Traktor kaum ein Unterschied. Mit der entsprechenden Liebe zu Pferd und Natur und der Überlegung, am Biobetrieb auf fossile Treibstoffe weitgehend zu verzichten, bekommt die Arbeit mit dem Pferd für einige wieder neuen Reiz. Im Gemüse und Weinbau, aber auch auf kleinen Grünlandflächen, in Baumschulbetrieben und im Forst wird in den Nachbarländern bereits wieder vermehrt tierische Zugkraft eingesetzt.


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