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Leserartikel Eva Leutgeb, 09.05.2019 12:02

ZWETTL. Weiterhin gute Nachrichten gibt es vom Arbeitsmarkt: Ende April waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 606 Personen, davon 269 Frauen und 337 Männer, arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Betroffenen um 307 Personen (minus 33,6 Prozent) gesunken. Im Vergleich zum April des Vorjahres hat sich die Arbeitslosigkeit um 111 Jobsuchende (minus 15,5 Prozent) reduziert.

Damit weist der Bezirk Zwettl nach Horn (minus 18,5 Prozent) den zweitstärksten Rückgang unter allen niederösterreichischen Bezirken auf. Darüber hinaus nutzen im Moment 155 beim AMS Zwettl vorgemerkte Personen diverse Qualifizierungsangebote, um ihre Jobchancen zu verbessern. „In Summe sind Ende April 761 Personen entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungsmaßnahmen des AMS. Man muss schon 19 Jahre zurückblicken, nämlich bis ins Jahr 2000, um eine noch niedrigere Zahl zu entdecken. Damals waren es in Summe 759 Personen“, analysiert Zwettls AMS-Geschäftsstellenleiter Kurt Steinbauer.

Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit rückläufig, mehr ältere Jobsuchende

296 der arbeitslos vorgemerkten Personen zählen zur Generation 50 Plus - das sind 48,8 Prozent - also fast jede/r Zweite. Obwohl die Altersarbeitslosigkeit verglichen mit dem Vorjahr steigt (plus 7,2 Prozent), setzt das AMS auch bei dieser Kundengruppe auf intensive Jobvermittlung und Unterstützung durch passende Förderungsangebote. „Die weiterhin kräftige Arbeitskräftenachfrage der heimischen Unternehmen ermöglicht dem AMS nach wie vor, seiner Vermittlungsaufgabe konsequent nachzukommen. Auch nach dem Rekordjahr 2018 ist die Zahl der Stellenbesetzungen im heurigen Jahr weiter gestiegen“, betont Kurt Steinbauer. So konnten heuer von Jänner bis April im Bezirk Zwettl bereits 547 freie Stellen mit einer passenden Arbeitskraft besetzt werden, um 30,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt setzt sich der positive Trend am Arbeitsmarkt fort. Sowohl die Jugendarbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen (minus 42,5 Prozent) als auch die Anzahl der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Personen (minus 20,2 Prozent) entwickelt sich positiv.


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