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BEZIRK ZWETTL. Ende Mai waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 590 Personen, davon 284 Frauen und 306 Männer, arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit um 44 Jobsuchende (minus 6,9 Prozent) zurückgegangen. Zusätzlich nutzen derzeit 142 Personen diverse Qualifizierungsangebote, um ihre Kompetenzen zu stärkten und die Jobchancen zu verbessern.

Fotocredit: AMS/Frank Helmrich
Fotocredit: AMS/Frank Helmrich

In Summe sind Ende Mai 732 Personen entweder arbeitslos gemeldet oder in Schulungsmaßnahmen des AMS. Das sind um 71 Betroffene weniger (minus 8,8 Prozent) als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. „Mit der nach wie vor günstigen Arbeitsmarktentwicklung im Rücken und unterstützt vom AMS gelang es auch im Mai, Kunden, die schon lange arbeitslos sind, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das AMS Zwettl konnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 19 oder -17,4 Prozent senken“, berichtet der Zwettler AMS-Leiter Kurt Steinbauer.

Wermutstropfen: Fast jeder zweite Arbeitslose über 50 Jahre

Im letzten Monat haben sich insgesamt 161 Personen aus dem Bezirk Zwettl arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig sind 213 aus dem Arbeitslosenregister des AMS wiederum ausgeschieden. Davon konnten 125 mit direkter oder indirekter AMS-Unterstützung wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 17 sind in eine Schulung eingetreten und in 71 Fällen wurde die Vormerkung aus sonstigen Gründen (Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt, etc.) beendet. „Mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent) zählt Zwettl im Moment zu den NÖ-Bezirken mit den niedrigsten Quoten. Darüber hinaus hält auch die Nachfrage nach qualifiziertem Personal weiterhin ungebrochen an“, erläutert Steinbauer. Schwer tut sich allerdings die Generation 50Plus. Fast jeder Zweite registrierte Arbeitslose im Bezirk ist über 50 Jahre und in dieser Kategorie stiegen die Zahlen im Vergleichsmonat des Vorjahres (plus 14,2 Prozent). Steinbauer dazu: „Viele schaffen trotzdem den erfolgreichen Jobeinstieg. Von Jänner bis Mai heurigen Jahres ist dies bereits 405 über 50-Jährigen gelungen. Mit besonderen Förderungen versuchen wir gegenzusteuern, um so den Arbeitsmarkt auch für Ältere in Schwung zu halten.“


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