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WALDVIERTEL. Um einen Teil des Waldviertels als Ergänzung und Zubringer zum öffentlichen Verkehr besser anzubinden, arbeiten elf Gemeinden im Waldviertel (Echsenbach, Schwarzenau, Pölla, Krumau am Kamp, Rastenfeld, Jaidhof, St.Leonhard, Gföhl, Lichtenau im Waldviertel, Weinzierl am Walde, Gars am Kamp) seit 2018 an einem überregionalen Konzept eines gemeinsamen Anrufsammeltaxi (AST).

V.l.: Danja Mlinaritsch Leader – Kamptal , Markus Pribila – Oberwaltersdorf, Philip Laister – NÖ. Regional, Karl Elisgan – Bürgermeister Schwarzenau, Gerald Steindl StR Gars am Kamp, Sandra Wels-Hiller –Ru7, Natascha Matousek – Bürgermeister Oberwaltersdorf, Andreas Pichler – Bürgermeister Lichtenau, Wolfgang Sinhuber – Gemeinderat Echsenbach, Josef Edlinger –Landtagsabgeordneter und Gerhard Wandl – Bürgermeister Rastenfeld; Fotos: Laister/NÖ.Regional

Deshalb fand eine Exkursion der Bürgermeister zum Anrufsammeltaxi Steinfeld in Oberwaltersdorf und zum AST in Kottingbrunn statt. Mobilitätsmanager Philip Laister, der NÖ.Regional: „Diese Exkursion zu diesem speziellen Thema, dient nicht nur der Vermittlung, sondern ist für unsere Gemeinden wichtig zum Wissensgewinn und Erfahrungsaustausch mit anderen Gemeinden Niederösterreichs.“ Bürgermeisterin Matousek (ÖVP), Oberwaltersdorf: „Die schlechten Busverbindungen, ungenügende Frequenz ab 18.30 Uhr, Probleme am Wochenende und die Jugendförderung waren hier Gründe, warum wir uns zu einem Anrufsammeltaxi entschlossen haben. Das wichtigste ist, dass die Bürger das System verstehen.“ Bürgermeister Macho (ÖVP) aus der Marktgemeinde Kottingbrunn gab einen Überblick über das Mikro-ÖV System in seinem Heimatort. Anders als in Oberwalterdorf fungiert das AST in Kottingbrunn vor allem innerhalb der Gemeinde und als Anschluss für Pendler zum Regionalbahnhof Leobersdorf. „In ländlichen Regionen bedarf es alternativer Modelle, die abseits von Fahrplan, Haltestellen und Linienwegen, ohne räumliche und zeitliche Bindung agieren können“, so Mobilitätsmanager Philip Laister, NÖ.Regional.


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