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TULLN/BEZIRK ZWETTL. „Wie wir wohnen werden – die Zukunft des Wohnbaus zwischen Grundbedürfnis und Luxusgut“, nannte sich das Symposium, das am 19. Jänner am Messegelände in Tulln vom Land NÖ und dem Alois Mock Institut abgehalten wurde. Mit dabei auch eine Abordnung vom Waldviertler Kernland, das bereits ein Projekt für „Zuzügler“ in Planung hat.

Initiator und Präsident des Alois Mock Instituts Wolfgang Sobotka, Doris Maurer, NR Angela Fichtinger, Josef Wallenberger; Foto: Philip Monihart

Wie und wo werden wir in Zukunft wohnen? Einblicke und Prognosen dazu gaben bei diesem Symposium unter anderen Bundesminister Heinz Faßmann, Biogenetiker Markus Hengstschläger und Regionalentwickler Josef Wallenberger.

Die Referenten waren sich einig, dass die Digitalisierung und der soziale Wandel für den ländlichen Raum neue Möglichkeiten eröffnen. Autonomes Fahren, schnelles Internet, leistbarer Wohnraum und sozialer Anschluss sind dabei wichtige Faktoren.

Projekt rund um die „soziale Integration von Zuzüglern“

Das Waldviertler Kernland plant daher, ein Projekt, welches sich mit den Themen „Soziale Integration von Zuzüglern“ und den Bedürfnissen dieser Personen auseinandersetzt. „Es ist schön, dass voraussichtlich immer mehr Menschen in unsere Region ziehen werden. Wenn sich diese Personen dann auch in Vereinen und Organisationen einbringen ist das doppelt so wertvoll.“, ist Doris Maurer Geschäftsführerin des Waldviertler Kernlands überzeugt.

Voraussetzung für einen Zuzug ist, neben den Verkehrsanbindungen und einer stabilen Infrastruktur vor allem die Möglichkeit leistbaren Wohnraum zu schaffen sowie zu erwerben.

Zukünftige Trends

Die Anforderungen an den Wohnraum werden durch die raschere Abfolge der Lebensphasen komplexer. Als weiterer Trend wurde das Steigen der Nachfrage nach „Singlewohnungen“ und Zweitwohnungen sowie der Anstieg der Umzüge identifiziert.


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