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OED. Schon gewusst? Seit 1969 steht in dem kleinen Örtchen Oed nahe Martinsberg eine Sternwarte. Diese wurde ab 1999 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem örtlichen Astroverein „Orion“ renoviert. Tips hat der Sternwarte zusammen mit dem 90-jährigen Obmann Gerhard Janu einen Besuch abgestattet.

Obmann Gerhard Janu am Teleskop; Fotos: KaVo
  1 / 4   Obmann Gerhard Janu am Teleskop; Fotos: KaVo

Einst wurde sie als Privatsternwarte von Josef Trinko erbaut. Dieser suchte damals einen möglichst hoch gelegenen Platz mit wenig Umgebungslicht und wurde in der Gemeinde Martinsberg fündig. Nach dessen Ableben schien die Sternwarte allerdings zu verfallen.

Mühselige Renovierung

In Kooperation mit der Gemeinde hat Obmann Gerhard Janu sie mit seinem Sohn und einigen freiwilligen Helfern ab 1999 in mühseliger Kleinarbeit komplett renoviert. Über 2.700 Arbeitsstunden investierten die Ehrenamtlichen in die Sternwarte.

„Ich bin ursprünglich eigentlich nur durch die Sanierung und nicht durch das Interesse an der Astronomie zu den Sternen gekommen“, schmunzelt Obmann Gerhard Janu. Die feierliche Eröffnung erfolgte schließlich 2007, 2017 dann das zehnjährige Jubiläum. Drucksorten, Fotos und Aussendungen übernimmt der rüstige Obmann bis heute höchstpersönlich.

Führungen

Die Führungen aber überlässt er gerne seinen jungen Kollegen. „Dabei können Sterne, Galaxien oder Planeten wie Mars, Saturn oder Merkur beobachtetet werden, auch die Krater des Mondes sind mit dem Fernrohr sehr gut zu bewundern“, weiß Janu. 

Heuer im Sommer freute sich der Verein über etliche Besucher, gab es doch viele warme und klare Abende mit toller Sicht. Nicht zu vergessen die Mondfinsternis Ende Juli. „Sechs Autos mit 35 Leuten ließen sich dieses seltene Großereignis nicht entgehen“,erzählt Janu.

Seit Juni 2009 findet sich übrigens die einzige, mittlerweile vollautomatisierte, Meteorkamera Österreichs auf dem Gelände der Sternwarte in Martinsberg (siehe Foto).

Alle Infos zum Verein: www.sternwarte.wvnet.at


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