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BEZIRK ZWETTL. Insgesamt 72 heimische Unternehmen wurden am 22. März 2017 in St. Pölten von der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ausgezeichnet, ein neuer Rekord. Darunter waren auch drei Betriebe aus dem Bezirk Zwettl.

  1 / 4   Das Gruppenfoto mit den drei Ausgezeichneten, v.l.: Obmann KR Gerhard Hutter, Claudia Neulinger, Prok. Klaus Doppler, Bundesministerin Pamela Rendi-Wagner, Hermann Neulinger, Edith Sagaster, Markus Maurer, Manuela Maurer, Landesrat Maurice Androsch, Klaus Ropin

Der Malerbetrieb Maurer aus Annatsberg, die Tischlerei Hermann Neulinger aus Roiten und Sonnentor mit Sitz in Sprögnitz bekamen das Gütesiegel, verliehen durch NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, NÖGKK-Generaldirektor Jan Pazourek und Gesundheits-Landesrat Maurice Androsch (SP). Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SP) gratulierte den Vorzeigebetrieben.

Über 228 Firmen ausgezeichnet

Die NÖGKK betreut Unternehmen bei der Umsetzung von Projekten der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Jeder Betrieb, der BGF-Maßnahmen umsetzt, kann ein Gütesiegel beantragen. Dieses Gütesiegel ist eine Auszeichnung des „Österreichischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung“ und wird an jene Firmen verliehen, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllt haben. Das BGF-Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine neuerliche Beantragung ist möglich. Bis dato wurden - einschließlich der heutigen Verleihungen - 228 Firmen mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, hinzu kommen insgesamt 90 Wiederverleihungen, die für die Nachhaltigkeit der Gesundheitsmaßnahmen sprechen.

„Über 72.000 gesündere Arbeitsplätze“

NÖGKK-Obmann Hutter unterstreicht in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von BGF in Niederösterreich: „Die Gütesiegel- und Wiederverleihungen bestätigen die hohe Qualität der Betrieblichen Gesundheitsförderung in vielen niederösterreichischen Unternehmen – über 72 000 gesündere Arbeitsplätze konnten in den letzten Jahren erreicht werden, Krankenstände wurden verringert, Lebensqualität und Wohlbefinden der Mitarbeiter, aber auch der Führungskräfte gehoben.“

NÖGKK-Generaldirektor Pazourek stößt in dasselbe Horn: „Gesundheitspotenzial in der Arbeitswelt zu schaffen und zu stärken, ist eine wichtige Säule unseres Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramms. Dass wir in Niederösterreich auf einem sehr guten Weg sind, beweist die Rekordanzahl der heurigen Gütesiegelverleihungen. So wird die hohe Qualität und Nachhaltigkeit der gemeinsamen Projekte durch ein sichtbares Zeichen dokumentiert.“

Gesundheitsministerin Rendi-Wagner hält fest: „Die Menschen verbringen ein Drittel ihres Lebens an ihrem Arbeitsplatz, daher tragen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung maßgeblich zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung bei. Die Auszeichnung der Projekte und Aktivitäten der Betriebe macht ihre Anstrengungen für mehr Gesundheit sichtbar und ist daher eine wichtige Maßnahme zur Bewusstseinsbildung im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung.“

Gesundheits-Landesrat Androsch betont: „Die gesundheitsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes unterstützt die Gesundheit und Motivation der Beschäftigten und erhöht den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Wenn Arbeitsabläufe, Arbeitsanforderungen sowie die Arbeitsumgebung verbessert werden, erhöht sich das Wohlbefinden der Mitarbeiter und bringt den Arbeitgebern zudem eine Reihe von Vorteilen.“


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