Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK ZWETTL. Niederösterreichs Polizei fehlen rund 353 Vollzeitkräfte - das ergab eine Anfrage der SPÖ an das Innenministerium. Im Bezirk Zwettl sind demnach fast sieben Vollzeitposten (6,9) nicht besetzt. 

SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn fordert Lösungen für fehlende Polizisten. Foto: SPÖ Klub
SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn fordert Lösungen für fehlende Polizisten. Foto: SPÖ Klub

Unmut bei der SPÖ - zu viele Versprechen für zusätzliche Polizeikräfte seien vom Innenministerium gemacht worden. Das Ergebnis sehe anders aus. Laut Auskunft des Innenministeriums (Anfragebeantwortung vom 23. März 2018) fehlen niederösterreichweit rund 353 Vollzeit-Polizeikräfte.

Die Gründe sind vielfältig. So bleiben Polizisten, die sich zu einer Sondereinheit melden, weiterhin ihrem Dienstposten zugeteilt – der dadurch nicht nachbesetzt werden kann, wie SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn aus Oberösterreich erklärt. Diese Problematik ist auch in NÖ bekannt. Auch Polizeischüler in Ausbildung und karenzierte Mitarbeiter „besetzen“ Planstellen. Die SPÖ fordert daher eigene Ausbildungsdienstposten und einen Ersatz für Kräfte, die bei einer Sondereinheit im Einsatz sind.

Bezirkspolizeikommandant Mader bestätigt Personalmangel

Im Bezirk Zwettl sind demnach fast sieben Vollzeitposten (6,9) nicht besetzt: den Polizeidienststellen im Bezirk sind 77 Planstellen zugeordnet. Tatsächlich versehen dort 70,1 Vollzeitkräfte ihren Dienst. „Ja diese Zahlen stimmen grundsätzlich für den Bezirk“, bestätigt auch Bezirkspolizeikommandant Rudolf Mader.

Die SPÖ fordert einen echten Karenzpool mit eigenen Dienstposten zur Unterstützung der Polizeikräfte vor Ort. „Ein unbesetzter Dienstposten ist wie ein Polizist aus Papier. Der hilft uns bei der Arbeit vor Ort nicht weiter. Zwar hat jeder einzelne unbesetzte oder nicht verfügbare Dienstposten einen konkreten Hintergrund – Karenz, Dienstzuteilung oder auch Langzeitkrankenstand, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Kräfte für die Arbeit auf den Polizeiinspektionen fehlen“, so Krenn. Die Last müsse durch Überstunden von den Kollegen getragen werden.

60-Stunden-Woche kein Einzelfall

So seien 60-Stunden-Wochen keine Einzelfälle. Im Jahr 2017 fielen in den Dienststellen im Bezirk (Allentsteig, Arbesbach, Groß Gerungs, Ottenschlag, Schwarzenau, Waldhausen, Zwettl) 15.827,75 Überstunden und 20.218 Journaldienststunden an.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Großes Interesse beim Infoabend Energieversorgung in Kirchschlag

Großes Interesse beim Infoabend "Energieversorgung" in Kirchschlag

KIRCHSCHLAG. Am 25. Jänner fand die SPÖ-Infoveranstaltung zum Thema „Energieversorgung im Umbruch“ im Gasthof Maurerwirt statt. Die Besucher ...

Tips - total regionalLaura Hochedlinger
Rüttelsiebe-Spezialist startet am neuen Firmensitz durch

Rüttelsiebe-Spezialist startet am neuen Firmensitz durch

KIRCHBERG. Einen neuen Firmensitz eröffnet der Rüttelsiebe-Hersteller XAVA, zugleich wird die Mannschaft erweitert.

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Ungewolltes Geschenk zum 120. Geburtstag der Raiffeisenbank Kirchberg

Ungewolltes Geschenk zum 120. Geburtstag der Raiffeisenbank Kirchberg

KIRCHBERG. Genau 120 Jahre ist es her, seit die Raiffeisenbank Kirchberg gegründet wurde. Kurz vor dem Jubiläum wurden Kundschaften und Mitinhaber-Vertreter ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Bier und Weißwürste am Oktoberfest

Bier und Weißwürste am Oktoberfest

KIRCHSCHLAG. Das Junge Wirtschaft-Oktoberfest beim Maurerwirt in Kirchschlag bot den optimalen Rahmen sich zu vernetzen und kennenzulernen.

Tips - total regionalAndreas Hamedinger
Waldviertler Regionalverbandsobmann Brandweiner im Gespräch mit Bundesministerin Köstinger

Waldviertler Regionalverbandsobmann Brandweiner im Gespräch mit Bundesministerin Köstinger

WALDVIERTEL. Der frischgebackene Waldviertler Regionalverbandsobmann, VP-Abgeordneter zum Nationalrat Lukas Brandweiner, traf sich in seiner ...

Tips - total regionalEva Leutgeb
Ende der geplanten Waldviertelautobahn

Ende der geplanten Waldviertelautobahn

WALDVIERTEL. Das Projekt Waldviertelautobahn wurde von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zu Grabe getragen und eine Öffi-Offensive ...

Tips - total regionalEva Leutgeb
Weitere Beiträge