Bundes-Fördertopf „Raus aus dem Öl“ wieder gefüllt

Laura Voggeneder Online Redaktion, 24.09.2019 18:49 Uhr

OÖ. Wer sich von seiner Ölheizung trennen will, bekommt jetzt wieder Fördermittel vom Bund. Oberösterreicher können sich insgesamt bis zu 8.900 Euroan Fördermitteln holen.

Gefördert wird der Kesseltausch mit bis zu 5.000 Euro im Einfamilienhaus oder maximal 1.000 Euro im mehrgeschoßigen Wohnbau. Seit Montag, 23. September, können natürliche Personen einen Antrag stellen.

Der Fördertopf ist mit 20 Millionen Euro gedeckelt. Das heißt, es können österreichweit 4.000 Heizungen gefördert werden. Schnell zu sein, lohnt sich also.

8.900 Euro abholen

Das Land OÖ zahlt außerdem 2.900 Euro an alle, die von einer fossilen Anlage auf eine Pellets- oder Hackgutfeuerungsanlage umrüsten. Zusätzlich gibt es 1.000 Euro als Entschädigung für die Entsorgung des alten Tanks. Diese Förderung ist – im Gegensatz zur Bundesförderung– nicht gedeckelt oder zeitlich begrenzt.

Die letzte „Raus aus dem Öl“-Aktion des Bundes ist im Juni 2019 ausgelaufen. Die Nachfrage war enorm.

Forderung des Landes OÖ

„Es ist erfreulich, dass unsere mehrfachen Appelle an den Bund, diese Förderung wieder fortzusetzen, jetzt von Erfolg gekrönt wurden, denn sie ist eine optimale Ergänzung für das Dreier-Paket des Landes OÖ, das wir für 'Raus aus dem Heizen mit Öl' geschnürt haben. Die beiden ersten Schritte - Verlängerung der Heizkesseltausch-Förderung des Landes OÖ und eine neue Landes-Förderung für die Entsorgung von Öltanks - sind starke Anreize für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme, seit 1. September gilt auch ein Verbot von Ölheizungen im Neubau in Oberösterreich“, sagt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner in einer Aussendung des Landes OÖ Anfang September.

„Von den 6.555 bisher in ganz Österreich getauschten Heizungen wurden 25 Prozent in Oberösterreich getauscht. Damit sind wir unter den Bundesländern die Nummer eins. Im Hinblick darauf, dass bei uns circa 17 Prozent der österreichischen Ölheizungen waren, liegen wir somit deutlich über unserem Anteil“, sagt Landesrat Achleitner.

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