Mit mauerbündigen Türen geht es ohne Rahmen durch die Wand

Laura Voggeneder Laura Voggeneder, Tips Redaktion, 25.09.2019 15:58 Uhr

OÖ. Wer minimalistisches Design schätzt, wird Gefallen an modernen mauerbündigen Innentüren finden. Dabei muss man aber schon vor dem Bauen mehrere Faktoren bedenken.

Mauerbündige Innentüren sorgen für eine einheitliche Oberfläche zwischen Türblatt, Zarge und Wand. Es gibt keine vorspringenden Rahmenelemente. Bei diesem System wird die Zarge verputzt, das Türblatt ist stumpf, hat keinen Falz. Liegen die Bänder innen, sind zusätzlich keine Scharniere mehr zu sehen.

Modern und klar

Die mauerbündigen Türen geben einem Haus oder einer Wohnung einen stark reduzierten Stil. Mit unterschiedlichen Farben oder verschiedenen Oberflächen und Designs kann man eigene Gestaltungswünsche umsetzen. Ist die Tür noch dazu raumhoch, sorgt man für einen wahren Hingucker.

Mehr Planung erforderlich

Mauerbündige Türen müssen unbedingt schon in der Planungsphase von Haus oder Wohnung berücksichtigt werden. Die Durchgangslichte geht bei diesen Systemen über das Standardmaß hinaus. Grund dafür ist, dass die verputzte Türzarge – je nach System des Anbieters – zusätzlichen Platz braucht. Die nutzbare Durchgangsbreite darf baurechtlich aber nicht kleiner als 80 cm sein.

Einbau vor dem Verputzen

Die Zarge einer mauerbündigen Tür wird vor dem Verputzen und dem Ausmalen montiert, da sie mit Mauerwerk und Putz verbunden werden muss oder direkt auf dem Trockenbau aufliegt. Beim Öffnen und Schließen von Türen wirken Kräfte auf die Zarge. Wird diese nicht sachgemäß mit dem Bauwerk verbunden, etwa durch ein Netz, kann es zu Rissen im Putz kommen.

Design hat seinen Preis

Je nach Hersteller, Modell und Oberfläche variieren die Preise bei Innentüren stark. Wer mauerbündige Türen haben will, muss mit deutlich höheren Preisen rechnen. Mauerbündige Systeme können doppelt so viel oder mehr kosten als jene mit Rahmen.

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