SLOW WATCH: ein Zeiger reicht

Johannes Knierzinger, Leserartikel, 11.06.2014 14:26 Uhr

Wir sind da auf was Neues gestoßen: die SLOW WATCH, eine Uhr mit nur einem Zeiger, um Zeit wieder bewusster wahrzunehmen und nicht jeder Sekunde nachzulaufen, so zumindest die Idee dahinter. Ob es das wirklich kann, haben wir mal zwei Monate ausprobiert und möchten euch hier unsere Eindrücke geben und unser Fazit.

LIEFERUMFANG, UNBOXING UND DIE IDEE Die Uhr kam in einer hübsch designten Schachtel und schon beim Unboxing merkt man das hier viel Wert auf Qualität gelegt wurde. Aus einem kleinen Loch schaut einem das Ziffernblatt entgegen und lässt sich theoretisch so auch schon als Standuhr am Tisch platzieren. Wie gesagt, die Uhr selbst läuft nur mit einem Zeiger, der 24 Stunden in einem Durchlauf anzeigt. Wenn auch anfangs noch sehr ungewohnt stellt sich mit der Zeit ein wenig Gleichgültigkeit ein, ob es jetzt 15 nach oder 20 nach ist. Im Selbstversuch hat sich gezeigt, dass die Uhr leider auch nicht mehr Zeit schenkt und einen immer an die Uhrzeit erinnert, was ja auch in der Natur der Sache einer Uhr ist, aber sie eine ständige Erinnerung sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen. Und das kommt dem Versprechen der Hersteller, nach weniger Stress, schon sehr nahe!       DESIGN, TRAGEKOMFORT UND WAS KANN ES? Die Uhr hat einen sehr technischen Touch mit ihrem kantigen Design. Uns hat das sehr angesprochen und es scheint als wären wir Gadgetfans auch die Zielgruppe für die Uhr. In unseren Augen ist die Uhr nicht nur fürs Wochenende oder im Urlaub. Durch die fehlenden Zeiger gibt es an der Uhr kein Ruckeln und es wirkt fast als würde der Zeiger immer still stehen. Vom Tragekomfort her ist die Uhr durch ihre Leichtigkeit sehr angenehm und auch nach zwei Monaten tragen wirkt sie wie neu. Die Verarbeitung der Nähte und Materialien ist sehr gut, ganz so wie man es sich von einem Schweizer Produkt auch erwartet. Übrigens im inneren tickt eine Ronda Caliber 505.24H GMT.    
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