Schüler Sprachreise in England

Irina Dannhofer Irina Dannhofer, Tips Jugendredaktion, 03.08.2018 10:08 Uhr

BRIGHTON. Seine Sprachkenntnisse verbessern, in eine fremde Kultur eintauchen, neue Freunde kennenlernen und vieles erleben, so lautet das Motto meiner Sprachreise in den Sommerferien 2016. Ein unvergessliches Erlebnis.

Vorbereitung

Im Oktober 2015 meldete ich mich für eine Sprachreise bei der Organisation EF an, um drei Wochen in Brighton, England zu verbringen. Schon hier war die Vorfreude auf den kommenden Sommer groß. Einige Monate vor Abreise, wurde ich für die Plattform MyEF freigeschalten. Dort durfte ich schon die ersten Leute kennenlernen, die zur selben Zeit wie ich in Brighton bleiben würden. Ungefähr drei Wochen vor dem Abreisetermin erfuhr ich endlich, welcher Gastfamilie ich zugeteilt wurde. Ein paar Tage vor dem Abflugtermin, wurde auch der Koffer nach und nach sorgfältig und platzsparend eingeräumt.

Anreise

Am 10. August 2016 war es dann endlich so weit. Beim Abschied von meinen Eltern am Hauptbahnhof in Linz kullerten schon ein, zwei Tränen. Nicht nur, weil ich meine Familie vermissen werde, sondern auch vor Freude, einen so eigenständigen Schritt zu wagen. Am geplanten Treffpunkt am Wiener Flughafen durfte ich auch gleich meine Teamleiterin für die nächsten drei Wochen kennenlernen. Die zweistündige Flugreise war angenehm und währenddessen konnte ich mich auch schon mit meinen Sitznachbarinnen unterhalten. Am Flughafen in London trafen wir dann auf die spanische Sprachreisegruppe. Gemeinsam wurden wir mit dem Bus nach Brighton gefahren. Nach dem Kennenlernen unserer Leiter für die drei Wochen, teilten sie uns in die jeweiligen Gastfamilien auf. Zusammen mit meinen zwei spanischen Gastschwestern wurden wir zu unserem Wohnsitz gebracht und offen von unserer Gastmutter empfangen.

Schule und Gastfamilie

Für die nächsten Tage gab es bei ihr Frühstück, ein Lunchpaket für den Tag und Abendessen. Tagsüber verbrachten wir allerdings hauptsächlich mit unseren Lehrern und Aktivitätsleitern. Der Schulunterricht fand jeweils von Montag bis Freitag zu je drei Stunden statt, abwechselnd vormittags oder nachmittags. Spaß stand hier aber an erster Stelle. Wir redeten über Ernährung, Politik, Reiseziele, die wir besuchen würden und vieles mehr. Eingeteilt wurden wir in zwei Klassen mit zwei unterschiedlichen Sprachniveaus, die vor Abreise durch einen Online Test ausgewertet wurden. In den Klasse befanden sich Österreicher, Spanier, Franzosen, Slowaken und eine Ungarin.

Freizeitaktivitäten

Unsere Freizeitaktivitäten waren, je nach Wochenplan, vormittags oder nachmittags. Brighton wurde ganz genau erkundet, darunter der Strand, der Royal Pavillion, der Brighton Pier und der Aussichtsturm i360. Zusätzlich besuchten wir die Kliffküste Seven Sisters und Städte wie Portsmouth, London, Oxford und Lewes. Der Spaß kam auf jeden Fall nie zu kurz. In unserer Freizeit hatten wir auch die Möglichkeit shoppen zu gehen, am Strand die Sonne zu genießen oder einfach durch das Stadtinnere zu schlendern, und sich zu unterhalten.

Tipps

Auch bei den schönsten Erlebnissen können Momente aufkommen, an denen Heimweh und Unsicherheit überwiegen und einen einsam fühlen lassen. Mit einem Anruf bei Mama zu Hause in 1358 Kilometer Entfernung und ein paar Tränen später war die aufgestaute Last wieder aufgelöst. Es kann auch vorkommen, dass Unstimmigkeiten unter Freunden auftauchen, das ist aber normal. Am besten die Herangehensweise des Anderen überdenken und seine Meinung tolerieren. Diese Einstellung ist vor allem bei so vielen unterschiedlichen Kulturen von Vorteil und sollte beachtet werden.

Fazit

Hätte ich die Zeit dafür, würde ich auf jeden Fall noch einmal eine Sprachreise unternehmen. Meine Sprachkenntnisse verbesserten sich zwar nur minimal, aber es war eine außergewöhnliche Erfahrung. Ich habe tolle neue Freunde kennengelernt und durfte in die britische Kultur hineinschnuppern, wie ich es so nie gekonnt hätte. In 20 Tagen, habe ich so viel gesehen, erlebt und Neues gelernt, wie nie zuvor.

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