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ALTHEIM. Die letzte Sitzung des Altheimer Gemeinderats verlief sehr harmonisch. 25 der 26 Tagesordnungspunkte wurden einstimmig beschlossen. Lediglich beim Thema Essen auf Rädern war man sich zwischen den Parteien uneinig. Ein wichtiges Thema war auch der gestiegene Bedarf an Kinderbetreuungsangeboten.

Foto: Archiv Tips/Kobler
Foto: Archiv Tips/Kobler

Harmonisch und ohne größere Aufreger verlief die letzte Altheimer Gemeinderatssitzung. Bis auf einen Tagesordnungspunkt wurden alle Anträge einstimmig beschlossen. Die größte Diskussion entbrannte um die geplante Erhöhung des Portionspreises von Essen auf Rädern von 7,20 Euro auf 7,70 Euro. Per Mehrheitsbeschluss von ÖVP und FPÖ wurde die Erhöhung für die nächsten zwei Jahre schlussendlich durchgesetzt. Die SPÖ setzte sich für eine Erhöhung auf lediglich 7,50 Euro ein.

Zukunftsplanung in der Kinderbetreuung

Ein großes Thema im Gemeinderat war außerdem die Zukunftsplanung für Kindergärten, Hort, Krabbelstuben und Schule. Durch stärkere Geburtenjahrgänge und den Zuzug von Jungfamilien in Altheim ist die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen zuletzt gestiegen. Die Krabbelstuben und Kindergärten sind derzeit voll ausgelastet und sollen daher erweitert und ausgebaut werden. Bürgermeister Franz Weinberger (ÖVP) sprach in diesem Zusammenhang von einer großen Herausforderung, aber einer Investition in die Zukunft. Die Planungen sollen diesbezüglich rasch vorangetrieben werden. Zunächst soll es eine Übergangslösung mit einem Containerdorf und einer zusätzlichen Kindergartengruppe ab September geben, langfristig wird ein Konzept zur Erweiterung der bestehenden Kindereinrichtungen geplant. Dazu findet Ende April ein runder Tisch statt, zu dem die Leiter der Kindereinrichtungen geladen werden, um gemeinsam nach einer adäquaten Lösung zu suchen.

Weitere Beschlüsse

Weitere wichtige Beschlüsse der Sitzung waren eine Subvention des Stadtmarketings in Höhe von 15.000 Euro, die Zustimmung für eine neue Hausapotheke in Weng, die Erlassung der Wassergebühren- sowie Wasserleitungsordnung und die Auftragsvergabe für den Rohrleitungsbau der Wasserversorgungsanlage im Stadtzentrum. Die Kosten liegen hier bei rund 1,4 Millionen Euro.


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