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ALTHEIM. Am 6. Februar kam der Altheimer Gemeinderat zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2020 zusammen. Die erfreulichste Nachricht war aber eher auf menschlicher Seite denn auf Seiten der Beschlüsse zu sehen. Der an Krebs erkrankte Bürgermeister Franz Weinberger konnte nämlich die Sitzung erstmalig wieder selbst leiten.

Der Altheimer Gemeinderat kam zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2020 zusammen. Foto: Tips/Kobler
Der Altheimer Gemeinderat kam zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2020 zusammen. Foto: Tips/Kobler

Bei der ersten Sitzung des Altheimer Gemeinderats im neuen Jahr 2020 konnte Bürgermeister Franz Weinberger (ÖVP), der ja wie berichtet seit vergangenem Jahr an Krebs erkrankt ist, die Sitzung erstmalig wieder selbst leiten und musste nicht, wie in den Malen zuvor, von seinen Vizebürgermeistern Wintersteiger oder Goldfried-Doringer vertreten werden. Weinberger bedankte sich eingangs für die vielen Genesungswünsche der Gemeinderatsmitglieder in den letzten Wochen und Monaten.

Einstimmige Beschlüsse

Ansonsten verlief die Sitzung in Altheim weitestgehend wieder sehr harmonisch, da man sich zuvor schon in den einzelnen Ausschüssen über verschiedene Themen und Tagesordnungspunkte intensiv austauschte. Alle Punkte wurden somit einstimmig beschlossen. So wurde beispielsweise ein neuer Finanzierungsplan für die provisorische Containerlösung beim Kindergarten verabschiedet. Hier ergaben sich erfreulicherweise in den letzten Monaten rund 10.000 Euro höhere Förderungen durch das Land. Desweiteren wurde ein neuer Vertrag mit dem Roten Kreuz bezüglich der Aktion „Essen auf Rädern“ geschlossen. Dieser wird, zunächst für ein Jahr befristet, im April starten. Künftig soll von Seiten der Gemeinde hier ein Fahrzeug für die Essenszustellung gestellt werden. Außerdem wird um neue ehrenamtliche Mitarbeiter für die Aktion geworben. Darüber hinaus wurde die Anpassung beziehungsweise Erhöhung der Abfallgebühren ab April beschlossen. Weitere Beschlüsse der Sitzung waren zudem eine Erhöhung des Gemeindebeitrags für den Verein Tagesmütter Innviertel oder etwa eine Subvention des Stadtmarketings Altheim in Höhe von 15.000 Euro. Am Ende der Sitzung regte Stefan Wimmer (SPÖ) unter Allfälliges zudem an, bis zur nächsten Sitzung verschiedene Auskünfte bezüglich der zentralen Wasserversorgung zu geben, wo der Start der Arbeiten ja kurz bevorsteht.


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