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Integratives Wohnen in Andorf ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung seit zehn Jahren ein selbstständiges Leben

Alexandra Dick, 16.05.2018 11:08

ANDORF. So viel Unterstützung wie nötig, so viel Selbständigkeit wie möglich: Das bietet die Caritas für Menschen mit Behinderungen mit dem „Integrativen Wohnen Andorf“ seit mittlerweile zehn Jahren.

Die Ehrengäste Caritas-Geschäftsführerin Maria Sumereder, Bezirkshauptmann Rudolf Greiner, Landesrätin Birgit Gerstorfer, Bewohner Herbert Feichtlbauer, Bewohnerin Magdalena Pretzl, Caritas-Direktor Franz Kehrer, Pfarrer Erwin Kalteis und Andorfs Bürgermeister Peter Pichler feierten mit den Bewohnern. Foto: Caritas

Im gemeinnützigen Wohnbau in Andorf leben 21 beeinträchtigte Menschen, die von der Caritas individuell betreut werden. Vor Kurzem feierten sie im Pfarrsaal gemeinsam mit rund 100 Gästen das zehnjährige Jubiläum des Wohnprojekts.

In der örtlichen Gemeinschaft integriert

Mit dem Integrativen Wohnen in Andorf ist es der Caritas gemeinsam mit den Andorfern gelungen, Menschen mit Beeinträchtigungen zu einem selbstverständlichen Teil der örtlichen Gemeinschaft werden zu lassen. „Das Integrative Wohnen ermöglicht Bewohnern nicht nur die Entwicklung von sozialen Beziehungen im Ort, sondern es gehören auch die kleinen Dinge zur Normalität, wie ein eigener Briefkasten oder ein Türschild“, sagt Josef Ratzenböck, Bereichsleiter Wohnen. Gemeinsam mit Hausleiterin Beate Huber-Peham gab er einen Einblick, wie der Alltag aussieht. Das Integrative Wohnen umfasst zwei Stammwohnungen in der Thomas-Schwanthaler-Straße und der Nepomuk-Hauser-Straße, denen Satellitenwohnungen angeschlossen sind für Menschen mit mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.

Unterstützung von Pfarre und Gemeinde

„Es ist schön zu erleben, wie souverän Menschen mit Beeinträchtigung in ihrem Wohnumfeld auftreten“, sagte Caritas-OÖ-Direktor Franz Kehrer beim Jubiläumsfest, zu dem er auch Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer begrüßen konnte. „Wir bedanken uns, dass dieses Projekt vom Bürgermeister, der Pfarre und der Bevölkerung so gut aufgenommen und unterstützt wird“, sagt Maria Sumereder, Caritas-Geschäftsführerin der Caritas.


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