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Naturbahnrodlerin Unterberger verpasst Sieg bei Weltcup-Auftakt um 0,03 Sekunden

Hans Promberger, 04.12.2017 12:08

BAD GOISERN. Gelungener Start in die Rennsaison für Rodel-Ass Tina Unterberger. Die Bad Goiserin musste sich beim Weltcup-Auftakt in Kühtai (Tirol) in einem Hundertstelkrimi nur hauchdünn der Italienerin Greta Pinggera geschlagen geben.

Tina Unterberger am Weg zu Platz 2 beim Weltcuprennen in Kühtai Foto: Chris Walch
Tina Unterberger am Weg zu Platz 2 beim Weltcuprennen in Kühtai Foto: Chris Walch

Nach dem ersten Durchgang hatte Vorjahressiegerin Unterberger noch die Nase gegenüber Pinggera vorne, mit einem ganz starken zweiten Lauf konnte sich die italienische Rennrodlerin doch noch vor die Bad Goiserin schieben. Die fehlenden drei Hundertstelsekunden auf den Sieg tun natürlich weh, wie auch die zierliche Athletin nach dem Rennen nicht verbergen konnte: „Letztes Jahr waren die Hundertstel zu meinen Gunsten, heuer halt zu Gunsten der Greta.“ Die Charakteristik der rasanten Naturbahn auf einer Länge von 580 Metern mit sechs Kurven liegt Unterberger ziemlich gut, doch die Bahn verzeiht keine Fehler und man bekommt bereits bei dem kleinsten Fehler die Rechnung im Ziel präsentiert.

Heiß auf die Revanche in Südtirol

Trotz alledem ist der Goiserer Rodelfloh mit dem Weltcup-Auftakt zufrieden, wenn auch ein wenig das Glück fehlte. „Natürlich ist das heute Jammern auf hohem Niveau, wenn ich dort auf die Anzeigetafel schaue, aber ich habe jetzt Blut geleckt und will beim nächsten Weltcuprennen in Latzfons, in der Höhle des Löwen, wieder voll angreifen.“ Dieses geht von 5. bis 7. Jänner über die Bühne.

 


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