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Mountainbiker Markus Schweiger fährt bei „Alpentour Trophy“ aufs Stockerl

Hans Promberger, 20.06.2016 12:20

BAD ISCHL. Markus Schweiger und Andreas Dollinger vom Team grafikeria centurion racing hielten beim viertägigen Etappenrennen „Alpentour Trophy“ in Schladming fantastisch mit der Spitze mit.

Markus Schweiger auf dem Weg zum zweiten Platz in der Klasse Masters Elite bei der „Alpentour Trophy“ in Schladming. Foto: Team grafikeria

Das Gesamtrennen über vier Etappen mit insgesamt 192 Kilometer und 9400 Höhenmetern ist eines der Highlights im österreichischen Mountainbike-Sport und eines der prestigeträchtigsten Rennen der Saison. 500 Starter aus 24 Nationen standen zum Auftakt am Start, bei dem es den Berg Hauser Kaibling zu bezwingen galt. Schweiger und Dollinger starteten in der Klasse Masters Elite.

Vier Tage auf höchstem Niveau

Gleich am ersten Tag schöpften die beiden grafikeria-racer ihr Potenzial aus und belegten die Ränge 3 (Dollinger) und 5 (Schweiger). Am nächsten Tag ging es rauf zu den Giglachseen. Auch hier ging die Taktik der Beiden mit den Plätzen 2 (Schweiger) und 3 (Dollinger) toll auf. Bei die Königsetappe musste Markus Schweiger zunächst einen Sturz verkraften, holte aber dennoch sensationell den zweiten Rang. Andreas Dollinger fuhr auf Rang 5. Vor der Schlussetappe hatte Schweiger in der Gesamtwertung bereits zehn Minuten Vorsprung auf den härtesten Verfolger und sicherte in Folge souverän seinen zweiten Gesamtrang ab. Für Dollinger galt es allerdings, um jede Sekunde zu kämpfen, denn beim Startschuss zur letzten Etappe lag er nur fünf Sekunden hinter den Podestplätzen auf Rang vier. Trotz Schlussangriffes gelang aber nicht mehr der Sprung aufs Siegertreppchen. „Ich habe letztes Jahr den zweiten Gesamtrang erreichen können, mein Ziel war klar der Sieg heuer. Das sollte leider nicht klappen, ich habe alles gegeben aber es war zu hart. Der vierte Platz ist sehr gut, aber für einen Rennfahrer undankbar. Immerhin konnten wir beide bei den Einzelrennen oft unter die Top 3 fahren und Pokale sammeln“, resümierte Dollinger.

Teamchef Alexander Savel war mit den Leistungen seiner Mannschaft äußerst zufrieden: „Wir haben es heuer gewagt, insgesamt bei den Rennen ganz vorne dabei sein zu wollen. Und es ist härter als gedacht. Die Rennen werden länger und die Herausforderungen sind größer. Zudem treten unsere Fahrer allesamt in den stärksten Klassen an, das sind die Klassen Herren 1 (oder Herren allgemein) mit den 20 bis 29Jährigen und die Klasse Herren 2 mit den 30 bis 39Jährigen. Diese Klassen stellen auch fast ausnahmslos die Gesamtsieger. Wirklich toll, wie die Mannschaft immer weiter reift.“

Natürlich will sich das gesamte Team grafikeria centurion bei der Salzkammergut Trophy am 9. Juli von seiner besten Seite zeigen. „Wir hoffen natürlich sehr, dass uns bei unserem Heimrennen viele Besucher anfeuern“, so Savel.


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