Stier aus dem Inn gerettet
GILGENBERG. Polizisten und Landwirte retteten am Mittwoch einen entlaufenen Stier aus den Fluten des Inns.

Ein Jungstier nutzte am Mittwoch, 5. August, in einem unbeobachteten Moment die Gunst der Stunde und lief am späten Vormittag von einem landwirtschaftlichen Anwesen in Gilgenberg davon. Er legte etwa acht Kilometer zurück, bevor er die L501 überquerte und im Weilhartsforst Richtung Innufer verschwand.
Ein Fahrzeuglenker konnte ihn zufällig dabei beobachten und verständigte daraufhin die Einsatzkräfte. Die Polizei machte sich gemeinsam mit anwesenden Landwirten auf die Suche nach dem Tier und fanden es im Altwasser des Inns. Der junge Stier war bereits völlig entkräftet und stand bis zum Hals im Wasser.
Mithilfe eines Gurtes und einer Seilwinde konnten die Retter ihn mit einem Traktor über eine 150 Meter lange, steil abfallende Böschung an Land ziehen. Eine besondere Schwierigkeit stellte dabei der Boden der Böschung dar, der durch den anhaltenden Regen der letzten Tage völlig aufgeweichte war. Der Besitzer konnte sein Tier am Ende aber wieder unversehrt in Empfang nehmen und nach Hause transportieren.


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