Tips-Spendenaktion: Für ein bisschen mehr Leben
BRAUNAU. „Ich habe mir immer Kinder gewünscht“, sagt Vanessa. Im Wohnzimmer sitzt ihr Sohn Oliver. „Die Schwangerschaft und die Geburt verliefen ganz normal“, erzählt sie. Oliver reagiert kurz, lächelt, dann kippt sein Köpfchen unkontrolliert zur Seite. Kontrollieren kann Oliver so gut wie nichts. Er ist schwer behindert.

So groß die Freude über ihren neugeborenen Sohn war, so groß war auch der Schock über die gleich danach gestellte Diagnose: Oliver leidet am Dandy Walker Syndrom, einer angeborenen Entwicklungsstörung des Gehirns. Mama Vanessa war der Meinung, einen gesunden Jungen zur Welt zu bringen. Die Ärzte hatten die Störung vor der Geburt nicht erkennen können. Was folgte, waren unzählige Operationen, wochenlange Aufenthalte im Krankenhaus. Oliver hat chronisch Flüssigkeit im Ohr, hört mit Hörgeräten knapp an der Taubheitsgrenze. Im ersten Jahr litt er an epileptischen Anfällen, eine Brille braucht er wahrscheinlich auch. Als Spastiker kann er weder selbstständig sitzen, gehen noch essen. Ernährt wird der Fünfjährige durch eine Magensonde mit Astronautennahrung. „Bis heute hat sich schon viel eingependelt. Anfangs wusste ich oft nicht, wie ich das alles schaffen soll“, sagt Vanessa.
Alles ändert sich
Kurz nach der Geburt wird die heute 25-jährige Vanessa zur Alleinerzieherin. Ihr damaliger Freund konnte mit der Situation nicht umgehen. Vier Jahre lang war sie allein damit, ihr gesamtes Leben auf ihren behinderten Sohn umzustellen. Unterstützung erhält sie von ihrer Mama. Und seit Kurzem hat sie eine neue Liebe gefunden. „Mein Freund hilft mir, wo es nur geht und kümmert sich um Oliver“, sagt Vanessa. Ihre kleine Wohnung hat sie sich alleine organisiert, unterstützt durch Spendengelder. Ihren Job als Einzelhandelskauffrau hat sie aufgegeben, um für ihren Sohn da zu sein. Situation wird schwieriger
Heuer im Sommer musste sich Oliver einer Ohren-Operation unterziehen, seine Nasenpolypen wurden entfernt und seine Mandeln verkürzt, damit er nicht so schwer atmet. Oliver wird größer und schwerer, was Vanessa vor große Belastungen stellt. „Ich habe keine Badewanne, nur eine kleine Dusche“, erzählt sie. Die Wohnung müsste dringend behindertengerecht hergerichtet werden, um den Pflegeaufwand gut bewältigen zu können. Im Moment verbringt Oliver den gesamten Tag in seinem Rollstuhl. Ein bisschen mehr Lebensqualität erhält er durch die neu angeschafften Beinschienen – die Zahlung steht noch aus. Eine nötige Augensteuerung für Oliver würde auf 6000 bis 8000 Euro kommen. Tips unterstützt die junge Familie durch die „Glücksstern-Aktion“ mit einem Aufruf zur Spende, damit der kleine Oliver bestmöglich in das Leben miteinbezogen werden kann.
Spendenkonto
Spendenkonto Oliver Wiedemann
Bank: Oberbank Braunau
IBAN: AT94 1500 0002 0124 2088
BIC: OBKLAT2L


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