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BRAUNAU/SIMBACH. Der 1. Juni 2016 und seine Folgen wird in Erinnerung bleiben. Andauernder Regen sorgte im Bezirk Braunau für Überschwemmungen. Massiv getroffen hat es die deutsche Nachbarstadt Simbach.

Zusammenhelfen – Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau im Einsatz in Simbach Foto: Sperl
  1 / 4   Zusammenhelfen – Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau im Einsatz in Simbach Foto: Sperl

Um 5 Uhr morgens sind vergangenen Mittwoch die Alarmierungen der Feuerwehren eingetroffen. Innerhalb weniger Stunden wurden hunderte Keller im Bezirk geflutet, Straßen überschwemmt und Autos weggespült. Schnell wurde bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau ein Krisenstab eingerichtet, von wo aus der Katastrophenschutz mit Vertretern der Einsatzorganisationen koordiniert wurde. Besonders stark getroffen im Bezirk Braunau hat es den Feuerwehrabschnitt Mauerkirchen mit den Gemeinden Moosbach, Treubach, Mauerkirchen und Weng. Insgesamt sind es über 70 Feuerwehren gewesen, die im Bezirk ihren Einsatz geleistet haben, dazu Helfer des Roten Kreuzes und der Bundespolizei. Tags drauf hatte sich die Lage schon etwas beruhigt. Die Feuerwehren waren jedoch noch tagelang im Bezirk für Aufräum- und Pumparbeiten im Einsatz. Und dieser ist für viele auch noch nicht zu Ende. Die unmittelbare Nachbarstadt Simbach ist nach wie vor im Ausnahmezustand.

Katastrophe Simbach

Simbach ist nicht mehr wiederzuerkennen – unbeschreiblich für jene, die nicht selbst vor Ort sind. In dieser Situation ist Hilfe gefragt und das Aufkommen der Helfer ist riesig. Es steht außer Frage, den deutschen Nachbarn zu helfen. Tag für Tag machten sich mehr Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau auf zum Helfen nach Simbach. Alleine am Sonntag, 5. Juni, waren es 13 Feuerwehren mit über 100 Mann, um die Bayerischen Kollegen zu unterstützen. Die Aufgaben: Pumparbeiten und das Beseitigen der enormen Schlammmassen. Auch im Internet haben sich die Helfer zu Organisationen formiert. Es wird gepostet, was wo am besten gebraucht wird. Etwa auf der Facebook-Seite „Unser Simbach“. Besonders in der Wilhelm-Dieß Straße und am Kreuzberger Feld seinen Helfer zum Ausschöpfen der Keller notwendig (Stand zu Redaktionsschluss am Montag, 6. Juni). Freiwillige melden sich am besten beim Bauhof in der Heraklithstraße und werden dann zugeteilt. Ganz wichtig: Gummistiefel und Schaufel.


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