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BRAUNAU. Der Prozess „Zusammenleben in Braunau“ widmet sich der Integration von Menschen, die nicht in Mitteleuropa aufgewachsen sind. Für die Integrationsbeauftragte Lizeth Außerhuber-Camposeco ist dies ein Thema, das alle Braunauer betrifft.

Braunau erfreut sich seit Jahren über einen steigenden Zuzug. Viele der neuen Bürger kommen aus Gemeinden des Bezirks, aus Deutschland oder anderen Staaten der EU, aber auch aus Ländern außerhalb Europas. Gerade für Letztere gibt es viel Neues zu lernen, wie Sprache, Gebräuche und Gesetze. Seit Oktober 2016 widmet sich der Prozess „Zusammenleben in Braunau“ mit verschiedenen Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Begegnung und Gesundheit der Integration dieser neuen Bürger. Integrationsbeauftragte ist seit Mai 2016 Lizeth Außerhuber-Camposeco.

Viele Interessierte mit unterschiedlichen Zugängen

„Integration ist ein Thema, das alle Menschen in Braunau betrifft, und allen Beteiligten ist bewusst, dass es vieler kleiner Maßnahmen und Schritte bedarf, um vorwärts zu kommen. Es ist daher erfreulich, wenn viele Interessierte mit unterschiedlichen Zugängen bei diesem langfristigen Prozess mitmachen“, ist sie für die weitere Arbeit zuversichtlich. Ein Rucksackprojekt, bei dem Eltern ihre Kinder in den Kindergarten begleiten konnten, ein Workshop für Gemeindemitarbeiter zur besseren Kommunikation mit Mitarbeitern mit Migrationshintergrund oder ein Fahrradkurs für Asylwerber und Migranten konnte bereits umgesetzt werden.

Begegungscafè geplant

Das neueste Projekt ist das Begegnungscafè. Braunauer jeder Herkunft sollen hier einen Raum für persönliche Begegnungen und gegenseitigen Austausch finden. Dazu werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Bei einem Informationstag am 18. September von 18 bis 20 Uhr im Veranstaltungszentrum Braunau erfahren Interessierte Näheres über den Zusammenleben-Prozess und das Begegnungscafè. Um Anmeldung unter 07722/808-284 wird gebeten.


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