Auch während Corona rücksichtsvoll mit Natur und Wildtieren umgehen
BEZIRK BRAUNAU. Zuletzt lockte das traumhafte und schneereiche Winterwetter viele Menschen während des Corona-Lockdowns raus in die Natur. Aber auch bei den Freizeitaktivitäten im Winter ist es natürlich wichtig, rücksichtsvoll mit der Natur und den Wildtieren umzugehen. Darauf macht die Bezirksjägerschaft aufmerksam.

Während des Lockdowns und den derzeit sehr beschränkten Freizeitmöglichkeiten zog es auch im Bezirk Braunau in den vergangenen Wochen viele Menschen raus in die Natur. Die frische Winterluft, das schneereiche und teils auch sehr sonnige Wetter sorgte für eine willkommene Abwechslung. Die Bezirksjägerschaft mahnt aber dabei um Vorsicht und Nachsicht im Umgang mit Natur und den Wildtieren. Die Ruhebereiche für die Tiere werden durch die hohe Frequenz immer kleiner, ohne dass dies den meisten Menschen bewusst ist. „Vor allem im Winter, wenn Nahrung und Verstecke knapp werden, können Aktivitäten wie Langlauf und Schneeschuhwandern diese Situation verschlechtern. Durch Rücksichtnahme, überlegtes Handeln und Bewusstseinsbildung können jedoch negative Auswirkungen auf Wildtiere und deren Lebensraum vermieden beziehungsweise verringert werden“, erklärt der Pressesprecher der Bezirksjägerschaft, Franz Reinthaler.
Verhaltensregeln bei Ausflügen in die Natur
Empfohlen wird daher, Markierungen und Hinweistafeln der Jäger zu beachten, Ruhezonen und Schutzgebiete zu respektieren, Lärm zu vermeiden und markierte Wege nicht zu verlassen. Außerdem sollte man dem Wild großräumig ausweichen und die Tiere nur aus der Distanz beobachten. Eine Stunde vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang sollte der Wald den Wildtieren gehören. Zudem sollte man niemals durch Aufforstungen und Jungwuchsflächen gehen. Hunde sollten an die Leine genommen werden. Werden diese Regeln beachtet, steht einem naturverträglichen Miteinander auch im Lockdown nichts mehr im Wege.


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