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LENGAU. Daniel Schinagl aus Friedburg wird von 17. bis 20. Oktober in Cleveland bei den WorldSkills, den Berufsweltmeisterschaften, antreten. Hier hat er die Chance, als bester Schweißer der Welt ausgezeichnet zu werden.

Daniel Schinagl arbeitet bei Palfinger in Lengau. (Foto: WKÖ/SkillsAustria/Florian Wieser/WorldSkills)

Eigentlich war der Kindheitstraum des 19-Jährigen Zimmerer. „Ich komme aus einer handwerklichen Familie. Ich will aber auch international unterwegs sein, neue Menschen und Kulturen kennenlernen. Deshalb bin ich Schweißer bei einem international tätigen Unternehmen“, berichtet Daniel, der bei Palfinger Europe in Lengau arbeitet. Er reist auch in seiner Freizeit sehr gerne – und kümmert sich um seinen Hund, Braunhaar-Labrador „Schoko“. Später möchte er Industrial Engineering studieren.

Daniel konnte sein Können bereits mit seinem Sieg im Schweißen bei den EuroSkills beweisen. Damit qualifizierte er sich für die WorldSkills, die heuer in 15 verschiedenen Ländern stattfinden. Der Schweiß-Wettbewerb wird in Cleveland, im Herzen der historischen Stahlhochburgen der USA, ausgetragen. „Die Belohnung bei einer WM-Medaille wäre dann auch ein vierwöchiges Sprachpraktikum in den USA, sobald ich das Bundesheer fertig habe“, freut sich der Friedburger.

Teilnahme ist großer Erfolg

Durch die Teilnahme bei den WorldSkills wird Daniel nicht nur viel an Erfahrung mitnehmen. „Ich will auch von anderen Ländern lernen. Ich will selber sagen, dass ich das Beste gegeben habe. Ich kann nicht verlieren, schon die Teilnahme allein ist ein richtig großer Erfolg.“

Dabei gilt der Bewerb aus rot-weiß-roter Perspektive als besonders schwierig. Bislang war in dem Bewerb für einen Österreicher die beste Platzierung ein achter Platz. Das entmutigt Daniel aber nicht: „Ich bin motiviert und stur – das wird mir helfen.“ Sollte er tatsächlich eine Medaille holen, will er als erstes seinen Chef und Ausbildungsleiter Bernhard Eicher anrufen. „Er hat mich immer unterstützt, wie auch das ganze Team. Jeder, privat wie beruflich, steht voll hinter mir.“

 


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