Nothilfebedarf bei der Caritas gestiegen
BEZIRK BRAUNAU. Durch die Corona-Krise brauchen etwa doppelt so viele Menschen derzeit die Caritas-Nothilfe im Bezirk Braunau.

Seit dem Lockdown am 13. März sind durchschnittlich ein Drittel mehr Unterstützungs-ansuchen bei den zwölf Caritas-Sozialberatungsstellen in Oberösterreich eingegangen als im Vergleich zum Vorjahr. „In Braunau haben wir in dieser kurzen Zeit bis Ende Mai doppelt so viele Menschen betreut wie im selben Zeitraum 2019. Wir haben 100 Erwachsenen und 86 mitbetroffene Kinder unterstützen können“, berichtet Sandra Bergwinkl von der Caritas-Sozialberatungsstelle in Braunau. Als „erste Hilfe“, um eine akute Notsituation zu überbrücken, geben die Caritas-Mitarbeiter Lebensmittel- und Bekleidungsgutscheine aus. Die Caritas-Nothilfe in den Sozialberatungsstellen funktioniert nur dank der Spenden, die großteils bei der Haussammlung eingenommen werden. Freiwillige Mitarbeiter der Pfarren gehen dabei von Tür zu Tür oder hinterlassen einen Haussammlungs-Erlagschein im Postkasten. Wegen der Corona-Krise sind die Haussammler heuer verspätet seit Mitte Juni unterwegs und führen die Sammlung unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften durch.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden