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INNVIERTEL/BRAUNAU. Der regionale Lenkungsausschuss Ost vergab EU-Fördermittel an sieben grenzüberschreitende Projekte aus dem Grenzraum Oberösterreich-Bayern. Im Raum zwischen Braunau und Burghausen soll eine Künstlerplattform entstehen.

Bei der Sitzung des regionalen Lenkungsausschusses Ost im Stadtamt Schärding wurde beschlossen, 122.000 Euro in grenzüberschreitende Projekte zu investieren. Foto: EUREGIO

Mit insgesamt 122.000 Euro unterstützte der regionale Lenkungsausschuss Ost Projekte aus dem oberösterreichisch-bayrischen Grenzraum. „Von den acht eingereichten grenzüberschreitenden Projekten aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Soziales konnten wir sieben Projekte genehmigen“, berichtet Albert Ortig, Vorsitzender des Vereins Inn-Salzach-EUREGIO und Mitglied des regionalen Lenkungsausschusses Ost.

Diese Förderungsmaßnahmen sollen die grenzübergreifende Zusammenarbeit fördern. „Die Projektpartner aus Oberösterreich und Bayern werden für die Umsetzung ihrer gemeinsamen Maßnahmen 75 Prozent Förderung für die tatsächlichen Projektkosten erhalten“, sagt Ortig. Dieser Prozentsatz entspricht den 122.000 Euro, die bisher investiert wurden. Für weitere Projekteinreichungen stehen der Region bis Ende 2018 noch 272.000 Euro zur Verfügung.

Die geförderten Projekte

Ein Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist für den Raum zwischen Braunau und Burghausen geplant. Eine gemeinsame Plattform für Künstler und Kulturinitiativen soll aufgebaut werden. Das Projekt steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber der entsprechende Antrag wurde bereits genehmigt.

Im Raum Passau-Mühlviertel wird ein Kurzfilm-Wettbewerb für Jugendliche zum Thema „Heimat 2.0“ ausgeschrieben werden und den Bürgern soll durch diverse Ausstellungen, Exkursionen und Veranstaltungen das Thema „Baukultur und Gemeindeentwicklung“ nähergebracht werden.

Der 130 Kilometer lange Marien-Wanderweg verläuft von St. Marienkirchen am Hausruck über die Grenze bis Altötting. Mithilfe der EUREGIO-Förderung soll der Weg für Wandergruppen aufgebessert werden, um so einen positiven Impuls für den Tourismus in der oberösterreichisch-bayrischen Grenzregion zu bringen.


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