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OÖ. Noch bis Jahresende können Anträge auf den seit Anfang Jänner 2021 geltenden Reparaturbonus eingereicht werden. Förderungen gibt es für Reparaturdienstleistungen von Elektro-Haushaltsgeräten.

Reparieren statt neu kaufen: Landesrat Stefan Kaineder (Foto: Catherine Roider)
Reparieren statt neu kaufen: Landesrat Stefan Kaineder (Foto: Catherine Roider)

Die Förderaktion „Reparaturbonus II“ war ein voller Erfolg. Bis Mitte November wurden knapp 17.500 Anträge gestellt, wovon mehr als 14.000 bzw. 82 Prozent positiv erledigt werden konnten. Die Nachfrage der Bevölkerung an Reparaturen war ungebrochen, deshalb wurde das Budget der Förderaktion mehrmals aufgestockt.

Defekte Geräte reparieren lassen

Insgesamt wurden bisher Fördermittel in der Höhe von rund 1.155.000 Euro ausbezahlt. Gefördert werden Reparaturen von Elektro-Kochherden bzw. Backöfen, Fernsehgeräten, Geschirrspülern, Handys, Kühl- und Gefriergeräten sowie Waschmaschinen. „Es war definitiv die richtige Entscheidung, den Reparaturbonus wieder einzuführen. Es freut mich sehr, dass der Förderanreiz wirkt und immer mehr Menschen defekte Geräte reparieren lassen anstatt neue zu kaufen. So wird nicht nur Elek­troschrott reduziert, es profitieren auch regionale Betriebe, die Reparaturen anbieten“, so Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Die durchschnittliche Förderhöhe beträgt rund 80 Euro. Mehr als die Hälfte aller reparierten und geförderten Geräte waren Mobiltelefone, gefolgt von Geschirrspülern und Waschmaschinen. Zum Jahreswechsel wird die Förderaktion enden.

Anträge können noch bis 31. Dezember 2021 eingereicht werden. Das Rechnungsdatum der Reparaturleistungen darf mit spätestens 15. Dezember 2021 datiert sein. Infos: www.reparaturbonus.at


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