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INNVIERTEL. Das Netzwerk Wohnungssicherung Innviertel unterstützt in den Bezirken Schärding, Braunau und Ried bei drohendem Wohnungsverlust. Im vergangenen Jahr konnte das Netzwerk acht von zehn Haushalte im Innviertel vor dem Wohnungsverlust bewahren.

Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer und Remiza Traubenek, Leiterin des Netzwerks Wohnungssicherung Standort Ried (Foto: Antonio Bayer Photography)

Das Netzwerk Wohnungssicherung betreute im vergangenen Jahr bei 227.481 Einwohnern im Innviertel insgesamt 231 Haushalte, die von Wohnungsverlust bedroht waren – im Vorjahr waren es 241 Haushalte. Davon wurden 181 Haushalte, das entspricht 78 Prozent, wieder in gesicherte Wohnverhältnisse gebracht. Bei 116 Haushalten wurde der bestehende Wohnraum gesichert, bei 48 Haushalten wurde ein Wohnungswechsel durchgeführt. 17 Haushalte wurden in eine betreute Wohnform überführt. Bei den restlichen Haushalten erfolgten Unterbringungen in Krankenhäusern, die Betreuung wurde abgebrochen oder die Situation selbstständig geklärt. Angeboten werden auch Notwohnungen, im vergangenen Jahr wurden 1.446 Nächtigungen gezählt, das entspricht einer Auslastung von 66 Prozent.

Hilfe für in Not geratene Menschen

Auch Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer betont die Wichtigkeit von Angeboten der Wohnungslosenhilfe gerade in Zeiten steigender Lebenserhaltungskosten: „Menschen können aus verschiedenen Gründen in eine existenzielle Notlage geraten. Der drohende Verlust der Wohnung aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten oder Krankheit kann eine dieser Notlagen sein. Oberösterreich ist ein Land des Zusammenhalts und wird diesen Menschen immer helfen. Das Netzwerk Wohnungssicherung leistet in der Planungsregion Innviertel bei der Betreuung und Beratung von in Not geratenen Menschen und bei der Abwendung von drohendem Wohnungsverlust einen wichtigen Beitrag. Das zeigt auch die erfreuliche Statistik, nach der acht von zehn betreuten Haushalten im vergangenen Jahr gesichert werden konnten. Als Land Oberösterreich ist es unsere Aufgabe, dabei bestmöglich zu unterstützen.“


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Anita L.
Anita L.
07.08.2023 11:33

Vor Wohnungsverlust bewahrt

Endlich geschieht etwas. Aber das Grundproblem bleibt: zB. Zu wenig Einkommen, gestiegene Mieten, Teuerung (betrifft die Armen am meisten) Die Politik sollte sich mit diesen Themen schleunigst beschäftigen. Die Schönwetterfotos helfen der ÖVP gar nichts, wenn die Caritas einspringt!!