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DORF/PRAM. Bis in die Abendstunden dauerten die Löscharbeiten beim Bauernhofbrand in Hinterndobl an. Ein Übergreifen des Feuers vom brennenden Stallgebäude auf die benachbarten Gebäude konnte weitgehend verhindert werden. Und auch die zehn von Rauch und Feuer eingeschlossenen Kälber konnten gerettet werden. Ersten Aussagen zufolge könnte ein Traktor den Brand ausgelöst haben.

Foto: BFKDO Schärding
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Höchste Alarmstufe wurde in den Mittagsstunden bei den Feuerwehren in der Umgebung von Dorf an der Pram  ausgelöst, als in der Ortschaft Hinterdobl ein Bauernhof in Flammen stand. Alarmiert hatte ein Nachbar, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr. Dieser hatte noch vergeblich versucht mit einem Bagger den brennenden Traktor, von dem – ersten Aussagen zufolge – der Brand ausgegangen sein könnte, aus dem Stallgebäude zu ziehen.

Zehn Jungtiere, die wegen akuter Einsturzgefahr vorerst nicht aus dem Gebäude befreit werden konnten, wurden durch Belüftung des Stallraumes gerettet. Die 15 Feuerwehren, darunter die Feuerwehr Andorf mit der Teleskopmastbühne und die Feuerwehr Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug - hatten den Brand relativ rasch unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus, Stall und einen weiteren Gebäudeteil konnte dadurch weitgehend verhindert werden.

Allerdings mussten zwei Bewohner sowie zwei Feuerwehrmänner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz vorsorglich ins Krankenhaus Ried gebracht werden. Durch Nachlöscharbeiten dauerte der Feuerwehreinsatz noch bis in die Abendstunden an.


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