Montag 17. Juni 2024
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ASCHACH. Die Firma Agrana investiert in ihrem Standort in Aschach in den nächsten Jahren in eine neue Anlage zur Wärmerückgewinnung.

15 Millionen Euro werden für ein Wärmerückgewinnungsnetz investiert. (Foto: Agrana)
15 Millionen Euro werden für ein Wärmerückgewinnungsnetz investiert. (Foto: Agrana)

500.000 Tonnen Mais jährlich verarbeitet die Firma Agrana an ihrem Standort in Aschach an der Donau zu Maisstärke für die weiterverarbeitende Industrie. In den nächsten Jahren werden an diesem Standort 15 Millionen Euro investiert, es wird ein ganzheitliches Wärmerückgewinnungsnetz implementiert.

„Im Zuge unserer Klimastrategie (als Ziel bis 2040 eine klimaneutrale Produktion) wird damit eine signifikante Verringerung des Erdgasverbrauchs und der CO2-Emissionen angepeilt. Die Implementierung soll bis zum Geschäftsjahr 2027/28 abgeschlossen sein. Das Projekt ist bereits gestartet“, erklärt Pressesprecher Markus Simak.

Für die Agrana-Gruppe ist die Maisverarbeitungsanlage in Aschach ein wichtiger Standort mit rund 320 Mitarbeitern. Somit ist Agrana auch ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

Maisstärke wird in technischen Anwendungsbereichen (wie der Papier-, Kosmetik, und Bauindustrie) und außerdem in der Lebensmittelindustrie verwendet, wie zum Beispiel für die Herstellung von Nudeln oder Backwaren. Neben konventionellem Gelbmais werden zunehmend spezielle Maisarten wie Wachsmais verarbeitet.


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