Feldkirchen: Wogen wegen geplanter Betriebsansiedlung gehen immer höher
FELDKIRCHEN. Seit September letzten Jahres sorgt die geplante Betriebsansiedlung eines Futterveredelungsbetriebes im Gewerbegebiet Ottenhausen für Aufregung. Einige Bürger befürchten eine Zunahme von Verkehr, Lärm und Emissionen und laden am Sonntag, 26. Jänner, zu einer Bürgerinformation ein.

Neben den „normalen“ Einwänden wie die Zunahme von Schwerverkehr, Lärm und Emissionen sorge vor allem die Idee für Unverständnis, dass Gras mit fossiler Energie getrocknet werden soll, anstatt mit der sauberen Energie der Sonne ohne negative Auswirkungen, erklärt Rudolf Lechner, Sprecher der Bürgerinitiative „Kreis Engagierter Bürger Feldkirchen“ in in Bezug auf eine geplante Betriebsansiedlung der Firma Atro. Der Futterveredelungsbetrieb aus Eugendorf will hier eine Anlage errichten, in der Wiesengras, Klee und Kräuter aus der Region veredelt werden. Einigen Gemeindebürgern stößt dies jedoch sauer auf, vor allem, dass der Bürgermeister ein Projekt unterstütze, dass laut den Gegnern mbereits in drei anderen Gemeinden abgelehnt wurde.
Bürgerinformation
Weil die geplante Anlage in der Gemeinde für immer mehr Diskussionen sorgt, jedoch viele Befürworter und Gegner nicht wirklich Bescheid wissen, haben sich nun einige Bürger entschlossen, eine Bürgerinformation zu organisieren. Diese findet am Sonntag, 26. Jänner, um 11 Uhr im Gasthof zur Post statt. Als Gesprächspartner sind Bürgermeister Johann Danninger, Martin Neuhofer von der Firma Atro sowie Rudolf Lechner eingeladen.


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