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FREINBERG. Es war zwar nicht der Beginn der Unternehmensgeschichte, aber der wichtigste Schritt, den die Schwarzmüller Gruppe vor 80 Jahren gesetzt hat. In Hanzing wurde 1939 der Grundstein für das Hauptwerk gelegt, an dem heute mehr als 800 Menschen arbeiten. Nach wie vor wird von hier die internationale Gruppe gesteuert. Geschäftsführer Roland Hartwig stellte deshalb ein Jubiläumsfahrzeug vor, mit dem an dieses Ereignis erinnert wird: ein Stahlkipper im rot-weiß-roten Design.

Die "Edition 80" besteht aus 80 Stahlkippern im Schwarzmüller-Jubiläumsdesign. (Foto: Schwarzmüller Gruppe)

Der Stahlkipper wurde in limitierter Stückzahl produziert. Ein einzigartiges Design macht diese „Edition 80“ zum Hingucker. Auf schwarzem Grund setzt eine dynamische Österreichflagge den Schriftzug Schwarzmüller fort. Auf der Flagge ist die Editionsnummer sichtbar, denn das Jubiläumsfahrzeug ist auf 80 Stück limitiert. Verfügbar sind die Stahlmulden ab sofort.

Von Passau nach Österreich

Vor 80 Jahren entstand das Werk in Hanzing auf einem firmeneigenen Grundstück, davor war Schwarzmüller in ein Bestandsgebäude in der Nähe eingemietet. Gegründet wurde das Unternehmen fast 70 Jahre zuvor in Passau. Aus einem Handwerksbetrieb am Rande der Altstadt entwickelte sich in der Gründerzeit ein Fahrzeugbauer, der ab 1934 mit der Übersiedlung nach Österreich die dortigen Marktchancen nutzen wollte. In den 1960er- und 1970er-Jahren baute das Unternehmen seine Präsenz aus und wurde Marktführer bei den gezogenen Nutzfahrzeugen. Eine Stellung, die die Gruppe bis heute verteidigt. Ab den 1990er-Jahren expandierte die Schwarzmüller Gruppe in die ehemaligen Ostblock-Staaten Ungarn, Tschechien und die Slowakei.

Heute ist das Familienunternehmen in 21 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter. Schwarzmüller entwickelte sich innerhalb dieser Zeit vom lokalen Fahrzeugbauer zur internationalen Unternehmensgruppe mit europäischer Geltung. Die Jubiläumsmulde trägt dieser Erfolgsstory Rechnung.


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