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FREINBERG. Vier historische Fahrzeuge stehen im Mittelpunkt eines besonderen Projektes, das die technischen Lehrlinge der Schwarzmüller Gruppe derzeit umsetzen. In der Lehrwerkstätte des Hauptwerks Hanzing in Freinberg restaurieren sie alte Schwarzmüller-Gefährte, die nach einem öffentlichen Suchaufruf Anfang des Jahres angekauft wurden.

Eines der ältesten Fahrzeuge, die nach dem öffentlichen Aufruf angekauft und nun restauriert worden sind: Ein 2-Achs-Plateauanhänger, Baujahr 1949. (Foto: Schwarzmüller Gruppe)

Grund dafür ist das Jubiläum, das das Traditionsunternehmen 2021 feiern wird: Denn dann wird Schwarzmüller 150 Jahre. Und für dieses große Ereignis legen sich die Lehrlinge schon heute ins Zeug. Die originalgetreue Wiederherstellung der nostalgischen Fahrzeuge wird im Rahmen der betriebsinternen Ausbildung durchgeführt und ist eine spezielle Herausforderung. Unter der Leitung von Ausbildungsleiterin Nadine Scheibenreif lernen die Lehrlinge, wie historische Fahrzeuge funktionieren, was die Unterschiede zu den modernen „Nachfahren“ sind und wie man den ursprünglichen Zustand wiederherstellen kann.

Tradition und Know-how

„In einem Unternehmen, das 150 Jahre erfolgreich besteht, spielen Tradition und Know-how eine große Rolle“, betont Geschäftsführer Roland Hartwig, der das Projekt initiiert hat. Die jahrelange Erfahrung und das Wissen, das die Mitarbeiter über Generationen weitergegeben haben, seien die Basis für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Nur durch dieses Know-how könne die große Vielzahl an Premium-Fahrzeugen hergestellt werden, die für europaweite Präsenz in 21 Märkten notwendig sei. „Es dauert 18 Monate, bis eine Fachkraft die dafür notwendige Einschulung absolviert hat“, erläutert Hartwig. Deshalb forciere Schwarzmüller die Ausbildung im eigenen Haus.


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