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Online Redaktion, 11.03.2021 12:00

BEZIRK FREISTADT/JAPAN. Zehn Jahre sind seit der Atomkatastrophe von Fukushima vergangen. „Diese Katastrophe darf nie vergessen werden, denn ein Supergau kann sich auch in Europa jederzeit ereignen“, heißt es vom Anti Atom Komitee, dass die Unterschriftenaktion verlängert. 

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Da aufgrund der derzeitigen Situation Mahnwachen nicht möglich sind, will das Anti Atom Komitee mit einer Plakataktion an diesen Supergau in Fukushima erinnern. Am 11. März 2011 wurde die japanische Ostküste nach einem schweren Erdbeben von einem Tsunami überrollt, der auch das Atomkraftwerk Fukushima schwer getroffen hat.

„Von den vier Reaktoren, die in Betrieb waren, wurden drei so schwer beschädigt, dass es zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität mit Freilegung der Reaktorkerne (Kernschmelze) einem Supergau gekommen ist, der weite Teile Japans verseucht hat“, heißt es vom Anti Atom Komitee. „Weit mehr 100.000 Menschen mussten evakuiert werden und können teilweise bis heute nicht in ihre Häuser zurück. Hunderttausende Tiere verhungerten qualvoll.“

„Zehn Jahre danach kann niemand sagen, wie viele Opfer die Katastrophe gefordert hat beziehungsweise noch fordern wird, weil die Auswirkungen oft erst nach Jahrzehnten sichtbar werden“, unterstreicht Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. „Auch zehn Jahre nach dem Supergau ist die Gegend um das Atomkraftwerk noch radioaktiv verseucht, ist die Gegend Sperrgebiet.“

„Auch in Europa kann ein Supergau passieren“

„Auch zehn Jahre nach dem Supergau dauert die Katastrophe von Fukushima noch immer an und darf nicht vergessen werden, denn auch in Europa kann ein Supergau jederzeit passieren.“ Das Anti Atom Komitee hat daher eine Plakataktion in den Gemeinden gestartet und auch die Unterschriftenaktion gegen den Atomausbau und ein grenznahes Atommülllager in Tschechien bis in den Herbst verlängert!“ Bisher haben wir in Europa Glück gehabt, aber wir sollten es nicht zu sehr herausfordern!“ 


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