Rainbach rüstet nach erstem Protestpaziergang für weitere Aktionen
RAINBACH. RAINBACH. Einen sechs Kilometer langen Stau verursachte der erste Protestspaziergang von verkehrsmüden Rainbachern. Rund 100 Frauen und Männer traten Montag Früh dabei für den Weiterbau der S 10 nördlich von Freistadt ein.

Der Protestspaziergang im Ort und über zwei Schutzwege führte eindrucksvoll vor Augen, welche Auswirkungen „normales“ Spazieren auf den Durchzugsverkehr hat, sagte Bürgermeister Günter Lorenz. Die einstündige Aktion verursachte eine Verkehrsverzögerung von einer dreiviertel Stunde. Die Einladung von Lorenz an Infrastrukturministerin Gewessler, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen, wurde leider nicht angenommen. Gewessler hatte bekanntlich vor kurzem alle Planungs- und Bauarbeiten von Asfinag-Projekten gestoppt, um einen Klimacheck durchzuführen.
Weitere Aktionen in Planung
„Leider mussten wir, wie alle Betroffenen in Österreich davon durch die Medien erfahren. So geht man mit den Betroffenen nicht um, die schon jahrelang auf eine Entlastung hoffen und vertröstet werden“, so Lorenz weiter. Unterstützung erhielten die Demonstranten von ÖVP-Politikern, unter anderem von Bundesrätin Johanna Miesenberger aus Pregarten und Bezirksparteichef Josef Naderer. Der Spaziergang war der Auftakt zu weiteren Aktionen, um die Forderung nach Baubeginn und Weiterbau der S 10 bis zur Staatsgrenze zu unterstreichen


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