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GMUNDEN. Am Nachmittag des 29. Februar wurde ein Holzarbeiter bei Waldarbeiten im Bereich des Grünbergs von einem Ast getroffen. Ein Hubschrauber barg den Verletzten aus dem unwegsamen Gelände.

Der 51-jährige Holzarbeiter wurde von einem Ast getroffen und wurde sofort ohnmächtig. Sein Kollege, der den Unfall beobachtet hatte, verständigte die Rettungskräfte. Zwölf Bergretter, darunter zwei Bergrettungsärzte, ein Notarzt- und ein Rettungsteam aus Gmunden sowie ein Alpinpolizist und der örtliche Revierleiter Stefan Mößler stiegen den steilen Waldhang auf rund 800 Höhenmeter zu dem Verletzten, von der darüber vorbeiführenden Forststraße, ab. Der Patient wurde von den Ärzten sofort stabilisiert und im Anschluss mit der Gebirgstrage zu einer Waldlichtung getragen. Zur Unterstützung wurde aus Hörsching der Notarzthubschrauber Christophorus 10 alarmiert. Dank einer Glanzleistung des Piloten gelang es den Rettern, den Patienten zu dem auf einem schmalen Erdwall abgestützt gelandeten Hubschrauber zu verbringen und so den schnellstmöglichen Abtransport zu sichern.

Der Holzarbeiter wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Salzkammergut-Klinikum Gmunden geflogen. Es war dies bereits der zweite Einsatz für die Bergrettung Gmunden und die Alpinpolizei Gmunden binnen 24 Stunden, nachdem sich tags zuvor in den Abendstunden ein 35-jähriger im Traunsteingebiet verstiegen und eine aufwändige Rettungsaktion in der Dunkelheit ausgelöst hatte.

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