48-Jähriger stürzte am Traunstein über 30 Meter ab
GMUNDEN. Beim Abstieg vom Traunstein über wegloses Gelände rutschte am Sonntag, 9. Juni, ein 48-jähriger Wanderer aus und stürzte 30 Meter ab. Der verletzte Mann konnte selbst einen Notruf absetzen und wurde mittels Helikopter und Seilbergung aus seiner mißlichen Lage befreit.

Der Deutsche stieg zunächst über den unmarkierten Ostgrat in Richtung Traunsteingipfel auf. Auf 1500 Metern Höhe Wandbuch Ostgrat, entschied sich der Mann umzudrehen.
Er stieg nicht wieder über den Ostgrat, sondern über wegloses Gelände an der Ostseite des Traunsteins ab. Kurz darauf rutschte er aus, verlor das Gleichgewicht und stürzte über felsdurchsetztes steiles Gelände 30 Meter ab. Dabei verletzte er sich am linken Bein, erlitt Abschürfungen und Prellungen am gesamten Körper.
Martin 3 barg den Wanderer
Der 48-Jährige setzte mit seinem Handy den Notruf ab. Es wurde die Bergrettung Gmunden, der Notarzthubschrauber Martin 3 und die Alpinpolizei Gmunden alarmiert. Der Mann wurde rasch gefunden und vom Helikopter mittels Bergeseil aufgenommen. Der Hubschrauber landete im Bereich der Mairalm. Dort wurde der Deutsche vom Notarzt und den Bergrettern des BRD Gmunden ärztlich versorgt und anschließend in das LKH Gmunden geflogen.


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