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Leserartikel Online Redaktion, 23.08.2024 09:53

GMUNDEN. Bei einer Vermisstensuche wurde zufällig ein gefährliches Relikt aus der Weltkriegszeit entdeckt - und entschärft.

 (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)
(Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Zur Sprengung einer etwa 50 Kilogramm schweren Granate aus dem Zweiten Weltkrieg kam es am 22. August 2024 gegen 14 Uhr in Obertraun. Auf einer Seehöhe von circa 1960 Metern, im Bereich des Niederen Speikberg, wurde das Kriegsrelikt bei der Suche nach einem Abgängigen zufällig von einem Mitglied des Bergrettungsdienstes entdeckt. Der Entminungsdienst des Bundesheeres, ein sprengstoffkundiges Organ der Polizei und drei Mitglieder der Alpinpolizei wurden mit dem Polizeihubschrauber in den Nahbereich des Fundorts transportiert. Die anschließende kontrollierte Sprengung verlief ohne Zwischenfälle.