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EBENSEE. “Lachen ist die beste Medizin“, war das Motto für den Verein Ebenseer Fasching und „Chefredakteur“ Bernhard Kasberger, auch in diesen herausfordernden Corona-Zeiten die traditionelle Spaßlektüre erscheinen zu lassen.

  1 / 2   Faschingsprinzenpaar übergibt Ortschef Markus Siller (mitte) die druckfrische Ausgabe der Faschingszeitung. Foto: Hörm.

Das erste Exemplar der Ebenseer Faschingszeitung erhielt traditionell die Gemeindeobrigkeit überreicht. Das Ebenseer Faschingsprinzenpaar 2021,  Prinzessin Theresa II., Tanzhexe vom Kaiser  und Prinz Stefan II., Wassermeister vom Weida, samt Faschingspräsident Hannes Scheck und Bernhard Kasberger, überreichte vor dem Rathaus das druckfrische Exemplar an Bürgermeister Markus Siller (SP). 

Der Ortschef blätterte besonders interessiert in der Jux-Lektüre, hat es die Marktgemeinde Ebensee doch mit dem Bau der Markus-Siller-Schanze in der Hauptstraße, sowie mit der von einer besonders aggressiven Mutation des Corona-Virus-vernichteten Weihnachtsbeleuchtung zu einem Vermerk in der Faschingszeitung geschafft.

Ebenso wie der hilfreiche Pizzabote, der eine fälschlicherweise zugestellte Pizza in Eigenregie an den richtigen Adressaten weiterleitete. 

Oder der Vereinsobmann der eine Ankerwinde gleich im Doppelpack bestellte, der Jägersmann, welcher „geselchte Fische“ in der Zierfischhandlung ordern wollte oder jener Zeitgenosse der eine Reklamation über eine gelieferte Holzhütte just beim Bestatter deponierte.

Lockdown und fehlende Stammtischrunden haben natürlich die Anzahl der betretenen Fettnäpfchen reduziert, auch der Nachrichtendienst war dadurch etwas beeinträchtigt. Dieses Problem wurde durch einen Bilderbogen „Ebenseer Fasching vor 25 Jahren“ und durch lustige Geschichten aus den Faschingszeitungen der letzten fünf Jahrzehnte kompensiert.

Die Faschingszeitung ist ab sofort in den örtlichen Trafiken, im Spar-Markt und im Minimarkt erhältlich.


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