Film über Strobler KZ-Überlebenden erneut ausgezeichnet
WOLFGANGSEE. Strobl. Der 2013 mit knapp 108 Jahren verstorbene Leopold Engleitner galt als der älteste KZ-Überlebende. Ein Film über das Leben des in Aigen/Voglhub (Strobl) Geborenen wurde nun bereits zum 17. Mal ausgezeichnet.

Weil er aus Glaubensgründen den Dienst in der Wehrmacht verweigerte, verbrachte Engleitner vier Jahre in den Konzentrationslagern Buchenwald, Niederhagen und Ravensbrück. 1943 wurde er, nur mehr 28 Kilogramm schwer, in die „lebenslange Zwangsarbeit“ entlassen. Einer erneuten Einberufung 1945 entzog er sich durch Flucht in die Berge des Salzkammerguts.
Schweizer Filmpreis für beste Dokumentation
Bernhard Rammerstorfer, Regisseur aus Oberösterreich, verewigte das Leben Engleitners 2013 in der Filmdokumentation „Leiter in der Löwengrube“. Diese wurde kürzlich bereits zum 17. Mal ausgezeichnet: Beim „Switzerland International Film Festival“ erhielt er einen Preis in der Kategorie „Best Documentary Film“. Erst kurz zuvor feierte die rumänische Übersetzung der Dokumentation ihre Premiere in Rumänien und der Ukraine. Dort wurde sie im Rahmen eines Filmfestivala zum Gedenkjahr „100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges“, „80 Jahre Anschluss“ und „70 Jahre Menschenrechte“ gezeigt.


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