Die Feuerwehr Mitterweißenbach hört auf eine Zugskommandantin

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Ines Hamminger  Foto: privat
Ines Hamminger Foto: privat
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 08.03.2021 10:18 Uhr

BAD ISCHL. 188 Frauen sind derzeit bei einer der 49 Feuerwehren im Bezirk Gmunden aktiv – Jugend und Reserve inklusive. Darunter ist mit Ines Hamminger auch eine Zugskommandantin.

„Nicht wegschauen, sondern helfen“: Das ist die Devise von Iris Hamminger. Die 27-Jährige ist in ihrer Freizeit als Rotkreuz-Sanitäterin im Einsatz – und zugleich als Zugskommandantin der Feuerwehr Mitterweißenbach die höchstrangige Feuerwehrfrau des Bezirks.

Zur Feuerwehr kam die heute 27-Jährige schon im zarten Alter von acht Jahren: „Das war damals noch mehr zum Schnuppern. Wir sind fast alle hingegangen – es war eine von den wenigen Möglichkeiten im Ort, gemeinsam etwas zu unternehmen.“

Jeder 20. „Feuerwehrler“ im Bezirk ist weiblich

Dass auch Mädchen in die Feuerwehrjugend aufgenommen wurden, war damals in der Region noch ungewöhnlich, erinnert sich Hamminger. Und noch heute sind nur knapp fünf Prozent der über 4.100 Feuerwehrmitglieder im Bezirk weiblich – Ines Hamminger ist eine davon. Bei der jüngsten Wahl des Feuerwehrkommandos wurde die Mitterweißenbacherin dann zur Zugskommandantin ernannt – die dritte Instanz nach Kommandant und Stellvertreter. Sie ist derzeit die einzige Frau im Bezirk, die einen Kommandantenrang bekleidet.

Ob sie ihr Amt in Zukunft weiterführen kann, hängt aber – auch – vom Berufsweg ab: Die 27-Jährige ist gerade dabei, ihr Studium der Materialwissenschaft abzuschließen. Dazu arbeitet sie in einem Grazer Unternehmen an der Simulation und Umsetzung von Crashtests, die Fahrzeuge sicherer machen sollen. Dabei kommt ihr ihr Ehrenamt auch beruflich zugute: „Ich kann hier vieles von meinen Erfahrungen bei der Feuerwehr und beim Roten Kreuz einbringen – und lerne umgekehrt viel für die Einsätze.“

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