Reich bebilderte Geschichte der Gmundner Wirtshäuser
GMUNDEN. In seinem neuen Buch „Gmundens historische Gasthäuser“ begibt sich Holger Höllwerth auf für ihn ungewohntes Terrain: Der Zeithistoriker nimmt seine Leser mit auf einen Streifzug durch die lokale Gastroszene vergangener Zeiten.

Gmunden hat eine reiche Wirtshausgeschichte, die in den mittelalterlichen Zunftherbergen wurzelt und ihren Höhepunkt zur Zeit der Sommerfrische fand, als auch so manche Handwerksfamilie in das aufstrebende Wirtsgeschäft einstieg.
Holger Höllwerth hat, basierend auf einer Materialsammlung des bereits verstorbenen Historikers Christian Dickinger, dieser Geschichte ein 90 Seiten starkes Buch gewidmet. Er behandelt darin Gmundens Gastronomieszene vom Beginn mit dem „Schwarzen Hahn“ (seit 1610) bis Ende des 20. Jahrhunderts. Über 70 Gastronomiebetriebe werden kurz vorgestellt, das Hauptgewicht legte der Autor aber auf die Bilder: Mehr als 200 Fotos zeichnen ein buntes Bild von diesen sehr unterschiedlichen Lokalen. Am Ende liefert der Autor ein umfassendes Register und ein genaues Literatur-, Quellen- und Fotoverzeichnis.
Das Buch ist im Copyshop Hirz (Bahnhofstraße), im Buchladen Poetenblau und im Kammerhofmuseum erhältlich (18 Euro).


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