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GMUNDEN. Sie haben es schon wieder getan: ÖAMTC und Polizei brachten in einer gemeinsamen Aktion defekte Fahrzeugscheinwerfer wieder zum Leuchten.

Foto: ÖAMTC
Foto: ÖAMTC

Es ist kurz nach 17 Uhr. Beamte der Polizei sowie Techniker des ÖAMTC Stützpunktes Gmunden stehen an der B145 bei Altmünster bereit. Es dauert nicht lange und schon winkt einer der Polizisten einen Autolenker aus dem Verkehr. Der Grund: ein defekter Scheinwerfer. Statt eines Strafzettels wird das defekte Lämpchen aber gleich direkt vor Ort und Stelle kostenlos von den ÖAMTC-Technikern ausgetauscht: „Mit dieser Aktion wollen wir Bewusstsein schaffen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine funktionierende Beleuchtung extrem wichtig. Wenn wir auch nur eine gefährliche Situation dadurch vermeiden, ist es ein voller Erfolg“, erklärt der Gmundner ÖAMTC-Stützpunktleiter Michael Osterkorn den Hintergrund dieser Verkehrssicherheitsaktion.

Tausch der Lampen oftmals kompliziert

Bei insgesamt 19 Fahrzeugen wurde an diesem Abend in Gmunden ein defektes Lamperl ausgetauscht. In Bad Ischl, ebenfalls an der B145, tauschten die ÖAMTC-Mitarbeiter acht weitere Lichter aus. Die meisten Autolenker konnte bereits nach wenigen Minuten ihre Weiterfahrt mit einer voll funktionsfähigen Beleuchtung wieder antreten. Bei dem einen oder anderen Lamperl war es sogar für die ÖAMTC-Techniker etwas knifflig: „Obwohl es mit bordeigenen Mitteln möglich sein sollte, die Lampen selbst zu tauschen, stellt sich das bei einigen Fahrzeugen für Laien verständlicherweise als unlösbare Aufgabe heraus. Oft müssen mehrere Abdeckungen und Komponenten entfernt werden, um an den Lampenkörper zu gelangen“, weiß Osterkorn.  

Voller Erfolg auch für Polizei

Auch seitens der Polizei wird die Aktion als voller Erfolg gewertet: „Gemeinsam mit dem ÖAMTC will die Polizei dafür sorgen, dass allen Lenkerinnen und Lenkern rechtzeitig zur Dämmerungszeit zwei Lichter aufgehen. Bei dieser Aktion steht die Prävention im Vordergrund getreu dem Motto: Bringen wir gemeinsam mehr Licht ins Dunkel!“, so Bezirkspolizeikommandant Markus Hufnagl.


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